Gleiches gilt auch für Jülich, das im ersten Saisonspiel gegen den 1. FC Köln ebenfalls mit 3:6 den Kürzeren gezogen hatte. Ein Sieg gegen den Tabellennachbarn – Hilpoltstein und Jülich teilen sich gewissermaßen die Rote Laterne – ist Pflicht. Und eines ist auch klar: Dem Verlierer dieses Aufeinandertreffens droht bereits zu diesem frühen Saisonzeitpunkt ein längerer Aufenthalt in den hinteren Tabellengefilden des Tischtennis-Unterhauses und aller Wahrscheinlichkeit nach auch ein harter Kampf um den Klassenerhalt.
Wieder gegen die Devos-Brüder
Hilpoltstein und Jülich haben durchaus Gemeinsamkeiten. Beide Mannschaften verfügen über einen Kader, der seit Jahren zwar eingespielt, mit nur jeweils vier Zweitliga-tauglichen Spielern aber eben auch sehr dünn besetzt ist. Ein heikler Befund, der nicht zuletzt den überschaubaren Budgets geschuldet ist. Seit Jahr und Tag baut der Traditionsverein aus dem Westen der Republik auf die Brüder Robin und Laurens Devos. Zwei grundsolide Akteure – auch, wenn sie nicht mehr wie vor zwei, drei Jahren die Liga rocken, was zeigt, wie stark die Konkurrenz vor allem im vorderen Paarkreuz geworden ist. Ei-nen von beiden oder beide zu „breaken“, wird eine Riesenaufgabe für Matthias Danzer und Martin Buch Andersen.


