Regeländerung verschärft Abstiegskampf
Entsprechend groß ist die Vorfreude auf die Punktrunde 2026/27, die einige Neuerungen bereithält: Erstmals in der zwölfjährigen Geschichte der einteiligen 2. Bundesliga wird eine Abstiegsrelegation ausgespielt. Dabei muss sich der Achte mit den beiden Zweitplatzierten der dritten Ligen Nord und Süd auseinandersetzen. „Eine Konstellation, die den Abstiegskampf noch brutaler machen wird, als er ohnehin schon ist“, machte TV-Abteilungsleiter Ulrich Eckert bei der alljährlichen Pressekonferenz vor der Saison deutlich.
Und ja, bei den geringen Leistungsunterschieden der Teams dürfte Spannung geradezu vorprogrammiert sein. Dabei setzen die Burgstädter auf das gleiche Personal wie im Vorjahr, wenn auch mit einer Umstellung. Angeführt wird das Quartett erstmals von Lokalmatador Matthias Danzer (21), der sich die Spitzenposition mit seinen starken Auftritten in der abgelaufenen Saison verdient hat. Jetzt soll der Student der Wirtschaftswissenschaften den nächsten Schritt gehen und eine ausgeglichene Bilanz spielen. Um die Qualität seines Trainings zu erhöhen, ist er am 1. September im Rahmen eines Auslandssemesters nach Prag gezogen, wo ihm unter anderem Spieler der tschechischen Nationalmannschaft als Sparringspartner zur Verfügung stehen.
An Brett 2 wird Martin Buch Andersen aufschlagen. Der dänische Nationalspieler nimmt damit die Position von Alexander Flemming im vorderen Paarkreuz ein. „Das ist keine taktische Umstellung“, betont Eckert und fügt hinzu: „Alex war es egal, Martin wollte vorne spielen, da haben wir umgestellt.“ Dort will der ehrgeizige Däne den nächsten sportlichen Schritt gehen. Dafür hat er sich vier Wochen lang in China akribisch vorbereitet.
An Nummer drei wird Alexander „The Flash“ Flemming antreten, der unlängst sein 39. Wiegenfest beging. Da Flemming auch in seiner 17. Saison im Spätsommer seiner Karriere noch immer grandiose Leistungen ablieferte, soll er im hinteren Paarkreuz die nötigen Punkte für Hilpoltstein holen. Der vierte Spieler im Bunde ist Jan Valenta. Auch dem Tschechen ist ein positive Bilanz zuzutrauen. „Er soll sich ebenso wie die beiden anderen jungen Spieler – Danzer und Andersen – weiterentwickeln“, hofft Eckert. Als Ersatzspieler ist Jonas Rinderer (16) vorgesehen. Er bekommt Einsatzzeit, wenn er gebraucht wird.
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