Hilpoltstein (mu) – Eine vermeintlich leichte Aufgabe wartet heute Abend auf die zweite Tischtennis-Mannschaft des TV Hilpoltstein: um 19 Uhr gastiert sie bei den stark abstiegsgefährdeten Oberpfälzern vom ASV Burglengenfeld.
Der heutige Gastgeber rangiert derzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz und musste vor Wochenfrist im Abstiegskrimi beim TSV Ansbach II eine ganz bittere 5:9-Niederlage hinnehmen. Dadurch hat der letztjährige Meister der Oberpfalzliga eine ganz große Chance vertan, den mittelfränkischen Kontrahenten zum fast sicheren ersten Absteiger zu machen und sich fünf Zähler Vorsprung auf den Letzten zu erarbeiten. Somit rangieren Ansbach (3 Punkte), Schweinau und Burglengenfeld (4 Punkte) weiter abgeschlagen am Tabellenende und werden den Abstieg unter sich ausmachen – Ende völlig offen. Bei zwei direkten Absteigern geht es für alle drei nur darum, sich auf den drittletzten Platz und damit in die Relegation zu retten. Dort hätten vermutlich alle drei eine sehr gute Chance gegen den Bezirksligazweiten erfolgreich aufzutreten.
Auch wenn Burglengenfeld nominell deutlich schwächer einzuschätzen ist als der TV Hilpoltstein, sollte sich dieser heute auf äußerst kämpferisch eingestellte Gegner einstellen, die mit aller Macht die große Sensation schaffen wollen. Besonders die Leistungsexplosion ihrer Nummer drei, Biller, gibt ihnen mit sensationellen 6:1 Siegen – u.a. gegen die starken Tegernheimer und Spartaner Cracks - dazu Anlass zur Hoffnung. Dafür sind die beiden spielstarken Spitzenspieler Grenzer und Hollmann, die in der Vorrunde noch so manchen überraschenden Erfolg verbuchen konnten, in der Rückrunde noch nicht so richtig in Tritt gekommen. Ähnliches gilt für die Nummer vier bis sieben, die zusammen erst zwei Einzelerfolge in der Rückserie aufweisen.
Die Burgstädter möchten heute mit voller Motivation und höchster Konzentration auftreten, um keinesfalls weiteren Boden auf die direkte Aufstiegskonkurrenz Tegernheim und Windsbach zu verlieren. Dabei möchte sie wie gehabt auf ihr überragendes vorderes Paarkreuz mit Petr Seibot und Manuel Hoffmann zugreifen, hofft auf eine ähnlich phänomenale Leistung ihres Jungstars Ferenc Toth wie zuletzt und möchte durch die routinierten Uli Eckert, Rainer Frisch, Tobias Mulack, Christian Haubner und Florian Seitz die nötigen restlichen Punkte zum Erfolg einsammeln. Wer von den letztgenannten antreten wird, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

