TT-Landesliga: 1. Runde Relegation zur Bayernliga: FC Nordhalben – TV Hilpoltstein II
(mu) – Morgen Abend um 19 Uhr wird es nach vier Wochen Verschnaufpause ernst für die zweite Tischtennismannschaft des TV Hilpoltstein: dann tritt man beim äußerst heimstarken wie routinierten FC Nordhalben mit dem Ziel an, den Aufstieg in die Bayernliga zu schaffen.
Dabei stehen sich morgen die jeweils Zweitplatzierten aus den beiden nordbayerischen Landesligen gegenüber. Der Sieger darf sich dann in der nächsten Runde am darauf folgenden Samstag mit dem Drittletzten der Bayernliga, dem TSV Ansbach, messen. Der Sieger dieses Duells wiederum bekommt einen sicheren Startplatz in der kommenden Bayernligasaison.
Die zweite Hilpoltsteiner Herrenmannschaft war eigentlich mit dem Ziel in die Saison gegangen, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Nach durchwachsenem Saisonstart haben aber zum einen die drei großen Talente Marcel Kutzner, Ferenc Toth und Manuel Kupfer in der Folge eine tolle Entwicklung hingelegt, zum anderen war auf Spitzenmann Manuel Hoffmann sowie die Routiniers Rainer Frisch, Tarik Mahroum und Tobias Mulack stets Verlass. So spielte man sich förmlich in einen Rausch, gab in neun Rückrundenspielen nur noch einen Zähler ab und kämpfte sich noch auf den zweiten Rang vor.
Lohn der Mühen ist nun die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation, in der man mit dem FC Nordhalben zunächst auf einen ganz unangenehmen Gegner trifft. Dieser stellt seit Jahren eine der stärksten Seniorenmannschaften in ganz Deutschland: Rainer Kürschner im vorderen, Rolf Eberhardt und Günther Fuhrmann im mittleren sowie Friedel Tomaschko im hinteren Paarkreuz sind allesamt jenseits der 50 Jahre angekommen und verfügen dementsprechend über Erfahrung pur. Die Tatsache, dass alle Akteure schon mindestens Regionalliga gespielt haben und bis auf Eberhardt alle drei Cracks Abwehrspieler sind, verdeutlicht die Schwere der heutigen Aufgabe. Komplettiert wird die Truppe vom langjährigen Zweitligaakteur Haumer vorne sowie Nachwuchshoffnung Ackermann im hinteren Paarkreuz.
Bei Hilpoltstein wird es wohl wenig Überraschendes bei der Aufstellung zu vermelden geben: Auf Frontmann Manuel Hoffmann und Rainer Frisch wartet vorne Schwerstarbeit, Gleiches gilt für Tarik Mahroum und Marcel Kutzner in der Mitte. Hinten werden wohl Kapitän Tobias Mulack und Manuel Kupfer versuchen, die Kohlen aus dem Feuer zu holen.
Um den Einsatz von Kämpfernatur Ferenc Toth hat es im Vorfeld einigen Ärger gegeben. Der Youngster hatte als Belohnung für seine tolle Entwicklung eine Nominierung zur Deutschen Jugendmeisterschaft erhalten, was eigentlich einen offiziellen Verlegungsgrund darstellt. Doch weder der heutige Gastgeber noch der Verband hatten irgendeine Veranlassung gesehen, das Spiel auf einen anderen Termin zu legen. So freut man sich im TV-Lager natürlich für den jungen Serben, nichtsdestotrotz wiegt sein Ausfall natürlich schwer.
Doch anstatt zu lamentieren, möchte man morgen erst recht mit Biss und Leidenschaft ins Spiel gehen und dieses auch für seinen jungen Nachwuchsmann erfolgreich gestalten.

