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Zweite Mannschaft gastiert in Nürnberg

TT-Bayernliga Nord: Vorbericht DJK Sparta Noris Nürnberg - TV Hilpoltstein II

(mu) – Nachdem am vergangenen Wochenende mit dem hoch verdienten 9:6-Erfolg über den TSV Ansbach endlich der Knoten geplatzt ist für die Hilpoltsteiner Tischtennisspieler, steht heute Abend bereits das nächste mittelfränkische Derby auf dem Programm: um 18 Uhr gastiert man bei der heimstarken DJK Sparta Noris Nürnberg und geht die Aufgabe gegen den zwei Positionen vor Hilpoltstein rangierenden Gastgebern mit einer Portion Optimismus an.


Zum Ende der Hinserie, die mit zwei ganz knappen Heimpleiten gegen die damaligen direkten Konkurrenten Eschau und Sparta so bitter geendet war, war man den heutigen Gastgebern mit 5:9 unterlegen. Wie so häufig in dieser Serie war man dabei bereits nach den Doppeln klar auf der Verliererstraße, als man gleich mit 0:3 zurücklag. In den Einzeln gelangen damals zwei Siege gegen Penga vorne, zwei Erfolge in der Mitte sowie ein hart erkämpfter Erfolg von Rainer Frisch hinten.


Diesmal möchte die Truppe um Kapitän Manuel Hoffmann unbedingt einen besseren Start hinlegen und nach Möglichkeit die beiden Doppelerfolge vom Ansbachspiel wiederholen. Dies wäre ganz wichtig für den weiteren Spielverlauf, zumal Nürnberg mit Dr. Ulrich über einen exzellenten Spitzenspieler verfügt. Dieser ist mit aktuell 15:7 Siegen der zweitbeste Akteur der gesamten Liga, dem zudem als einzigem das Kunststück gelang, den langjährigen Erstligaakteur Hegenbarth zu schlagen.


Hinter Ulrich ist Sparta Nürnberg sehr ausgeglichen besetzt. Auf den an einem guten Tag ebenfalls schwer zu bezwingenden Penga folgen mit Emter und Möslein zwei starke Cracks in der Mitte, hinten sind Müller und Fietz ebenfalls nur schwer zu schlagen. Zudem hat man mit Baumgärtel noch einen Akteur in der Hinterhand, der mehr als nur Ersatzmann für die etablierten Kräfte ist.


Hilpoltstein tritt mit der Devise „never change a winning team“ an und spielt demnach mit Spitzenmann Hoffmann und Kupfer vorne, Kutzner und dem langjährigen Spartaner Mahroum in der Mitte und den zuletzt so brillierenden Tiefenbrunner und Frisch hinten. Sollte der Start tatsächlich besser gelingen als im Vorrundenspiel, dann stehen die Chancen auf den vierten Punktgewinn der Saison gar nicht mal so schlecht.