TT-Landesliga Nord-Ost: Vorbericht SV Weiherhof – TV Hilpoltstein II
(mu) – Nach zwei Auswärtsauftritten mit negativem Ausgang hofft man im Lager des TV Hilpoltstein darauf, heute Abend im dritten Anlauf beim SV Weiherhof endlich die ersten Punkte zu holen. Doch auch im dritten Anlauf geht man gewiss nicht als Favorit ins Duell bei den Fürther Vorstädtern, haben sich diese doch namhaft verstärkt vor der laufenden Runde.
Jahrelang war Weiherhof stets der Ruf vorausgeeilt, zu gut für die Bezirksliga, aber nicht ganz gut genug für die Landesliga zu sein. So pendelte man regelmäßig zwischen den Ligen. Damit soll beim sympathischen Verein nun endlich Schluss sein: von der zweiten Mannschaft des enorm aufgerüsteten TSV Stein, der man vor Wochenfrist glatt unterlegen war, hat Weiherhof sich gleich ein ganzes neues, vorderes Paarkreuz geholt, das sicher dafür sorgen dürfte, dass man diesmal gar nichts mit dem Abstieg zu tun hat:
Auf Position eins spielt fortan mit Bolshem ein extrem spielstarker und mit attraktiver Spielanlage ausgestatteter Frontmann, der sicherlich zu den stärksten Landesligacracks zählen dürfte. Ein nicht ganz so gutes Ergebnis wird indes seinem Paarkreuzkollegen, dem langjährigen Neustädter Lipp, zugetraut.
Die anderen vier Akteure sind langjährige Leistungsträger der Mannschaft und spielen durch die Neuzugänge nun allesamt ein Paarkreuz weiter hinten. Der mit extrem sicherem, weichem Spiel agierende Jochen Stüwe und sein hart auf alle Bälle einprügelnder Kollege Böhm sind sicherlich in der Mitte schwierig zu schlagen wie auch die langjärhige Mitte der heutigen Gastgeber mit Veitinger und Meisenberg.
Der TV Hilpoltstein wird wie in den bisherigen Auftritten angeführt vom erfahrenen Paul Link, der Seite an Seite mit Rainer Frisch nicht nur das Spitzenpaarkreuz, sondern wohl auch das Topdoppel stellen wird. Wie schon in der Vorwoche spielen Aufschlagkünstler Florian Seitz und Interimskapitän Tobias Mulack in der Mitte. Hinten wird neben dem zuletzt überzeugenden 15jährigen Alexander Christoph wohl der langjährige Leistungsträger Christian Haubner sein Comeback in der Zweiten geben.
Wenn man einen totalen Fehlstart verhindern und heute die ersten Punkte in der noch jungen Saison holen möchte, dann werden anders als in den ersten beiden Duellen diesmal alle Akteure Topleistungen zeigen müssen. Sollte dies nicht gelingen, dann wird man sich in der Burgstadt auf einen längeren Aufenthalt im Tabellenkeller der Landesliga einstellen müssen.

