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Zweite Mannschaft empfängt am Sonntag Creussen

TT-Bayernliga Nord: Vorbericht TV Hilpoltstein II – TTC Creussen

(mu) – Am Sonntagnachmittag um 14 Uhr steigt für die zweite Tischtennismannschaft des TV Hilpoltstein das erste Heimspiel der Rückrunde in der Bayernliga-Nord. Die bis dato noch glück- und punktlose Bundesligareserve aus der Burgstadt war am vergangenen Wochenende mit einer deutlichen 3:9-Niederlage in Erlangen äußerst durchwachsen in die Rückserie gestartet und möchte morgen Nachmittag einen besseren Eindruck vor heimischem Publikum hinterlassen. Das wird auch nötig sein, schließlich kommt mit dem TTC Creussen einer der Topfavoriten auf den Oberligaaufstieg nach Mittelfranken.


Das Hinspiel war ähnlich wie so viele andere Duelle in der bisherigen Saison verlaufen: der TV-Express hatte sich gut präsentiert, lange Zeit auf Augenhöhe agiert, musste aber am Ende mit einer 5:9-Niederlage, vielen Komplimenten, aber eben ohne Punkte die Rückreise antreten.


Der TTC Creussen hat als selbsternannter Aufstiegsfavorit einen durchwachsenen Saisonstart hingelegt, sich aber im weiteren Verlauf der bisherigen Saison deutlich gesteigert. Da in diesem Jahr – leider eben bis auf Hilpoltstein – alle Teams punktemäßig sehr eng zusammen liegen, ist Creussen aktuell mit 12:6 Punkten nur drei Spiele schlechter als Spitzenreiter Regensburg.


Der Kader der Oberfranken ist gespickt mit gleich einer ganzen Reihe hochkarätiger Akteure, angeführt von zwei früheren Erstligaprofis: allen voran ist mit Jürgen Hegenbarth natürlich der beste Akteur der Liga zu nennen, der den Hilpoltsteiner Tischtennisfans aus unzähligen hochklassigen Duellen mit der ersten Mannschaft bestens bekannt ist. Dass der athletische Ex-Profi bislang bislang nur eine Niederlage einstecken musste, dafür war u.a. ein Aufschlagfehler von Manuel Hoffmann zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt verantwortlich. In einem hochklassigen Duell auf Zweitliganiveau unterlag der Hilpoltsteiner Frontmann Hegenbarth in fünf ganz knappen Sätzen und verpasste die zweite Niederlage des Creussener Spitzenmannes nur haarscharf. Sein Paarkreuzkollege Bergmann ist ebenfalls nicht leicht zu schlagen, auch er war zu Oberligazeiten jahrelang ein schwer zu bezwingender Kontrahent der ersten Mannschaft.


Auf Rang drei folgt mit dem routinierten Betsch ein weiterer Ex-Profi, der vor einigen Jahren Seite an Seite mit Hegenbarth Deutscher Meister und mit Saarbrücken wurde und ins Europapokalfinale einzog. Neben ihm spielt der ehrgeizige Podeschwa, der an guten Tagen ebenfalls nur schwer zu schlagen ist. Gleiches gilt für das hintere Paarkreuz, wo mit dem früheren Zweitligaspieler Tretter ein weiterer großer Name an die Platte geht, begleitet vom früheren Erlanger Allwicher.


Hilpoltstein wird mit analoger Aufstellung wie in Erlangen an den Start gehen, also neben Hoffmann mit Manuel Kupfer vorne, Linkshänder Marcel Kutzner und Abwehrcrack Tarik Mahroum in der Mitte sowie Routinier Rainer Frisch und Neuzugang Julian Tiefenbrunner im hinteren Paarkreuz.