(mu) – Nach dem lockeren 9:2-Auftaktsieg gegen Aufsteiger Burglengenfeld warten heute gleich zwei richtig dicke Brocken auf die zweite Mannschaft des TV Hilpoltstein: am zweiten Spieltag der Tischtennis-Landesliga gastiert sie am „Derby-Samstag“ bei den mittelfränkischen Konkurrenten vom TSV Ansbach II und dem Dauerkonkurrenten TSV Windsbach.
Dabei ist in beiden Duellen mit erbitterter Gegenwehr der Gastgeber zu rechnen, auch wenn der TSV Ansbach II am ersten Spieltag eine glatte 1:9-Pleite gegen den Topfavoriten FC Tegernheim einstecken musste und der TSV Windsbach bei seinem ersten Saisonauftritt noch gar nicht so recht wissen dürfte, wo er steht.
Ansbach, Tabellenvierter der Vorsaison, stellt mit dem korpulenten Ungarn Nemes seit Jahren einen der stärksten Akteure der gesamten Landesliga – ausgestattet mit gefährlichen Aufschlägen und einem immensen Ballgefühl. Neben ihn nach vorne gerutscht ist der erst 17jährige Lang, der mit dem starken Linkshänder Danzer auf Position drei die Plätze getauscht hat. Zusammen mit ihm in der Mitte steht der routinierte Drechsler, hinten sind Gröger und Kutka alte Bekannte in der Burgstadt.
In Windsbach wird wohl schon eine kleine Vorentscheidung fallen, wo der Weg des TV Hilpoltstein in dieser Saison hingehen wird. Denn der stets lautstark von seinen Fans unterstützte und gemeinsam mit Hilpoltstein abgestiegene TSV gehört sicher zu den ganz heißen Aufstiegskandidaten. Neben dem schon „alteingesessenen“ rumänischen Spitzenspieler Wittmann konnte man mit dem Bulgaren Kostadinov einen spielstarken Zweier verpflichten. In der Mitte ist der Tscheche Tomica – anders als sein Paarkreuzkollege Link – wohl nicht zu bezwingen. Hinten gilt ähnliches für den jungen Mertel, während Staudacher auch eine Liga tiefer als bisher als unberechenbar gilt.

