Beruflich hatte der gebürtige Mannheimer eine Karriere hingelegt, die durchaus den Stempel des Außergewöhnlichen trägt: Vom Sport-Journalisten und späteren Textchef des Quelle-Konzerns zum 1. Bürgermeister seiner Heimatgemeinde Hilpoltstein. Im Fürther Stammhaus von Quelle zeichnete er für den legendären Quelle-Katalog mitverantwortlich, einem der Bestseller der deutschen Nachkriegsgeschichte.
Als ausgesprochen sozial eingestelltes Stadtoberhaupt legte er unter anderem den Grundstein für einen neuen Hilpoltsteiner Stadtteil, den der Volksmund flugs in "Beringers-Dorf" umbenannte. Zum Ausgleich für den stressigen Job im Konzern-Büro oder Rathaus-Zimmer griff Beringer nicht nur regelmäßig zum Tischtennis-Schläger, sondern kümmerte sich im Verein auch um die Nachwuchspflege und organisatorische Belange wie Marketing oder die Öffentlichkeitsarbeit. Außerdem legte er stets einen hohen Wert auf den guten Kontakt zu den Hilpoltsteiner Nachbarvereinen.


