(rn) – Die Tischtennissaison geht in ihre entscheidende Phase. Während die dritte und vierte Herrenmannschaft nach Siegen nach wie vor die Meisterschaft im Visier haben, kämpfen die Damenmannschaften um den Klassenerhalt. Die „Erste“ musste zwei bittere Niederlagen einstecken, während die „Zweite“ wichtige Zähler einfahren konnte.
Die dritte Herrenmannschaft musste im Heimspiel gegen den ASC Boxdorf auf die Nachwuchskräfte Moritz Reichart und Sebsatian Hegenberger verzichten, konnte sich aber dennoch klar und deutlich mit 9:2 durchsetzen. Mit einer 2:1 Doppelführung im Rücken drehten die Burgstädter in den Einzeln auf. Das vordere Paarkreuz mit Alexander Christoph und Michael Kohlbrand steuerte vier Einzelzähler bei. Da Gabor Mohai, Jürgen Albert und Fabian Meier ebenfalls ihre Begegnungen für sich entschieden, fiel die knappe Fünfsatzniederlage von Eric Lorenz nicht ins Gewicht. Mit drei Punkten Vorsprung führt die Dritte verlustpunktfrei die Tabelle in der 2. Bezirksliga Süd/Ost an.
Die Vierte hatte innerhalb von drei Tagen zwei Matches in der 3. Bezirksliga Süd zu absolvieren. Der ESV Treuchtlingen II wurde zu Hause mit 9:1 abgefertigt. Angeführt von Routinier Uli Eckert, der beide Spitzenspieler bezwingen konnte, mussten die TVler lediglich ein Doppel abgeben. Glücklich verlief der Doppelstart beim SV Rednitzhembach, denn alle drei Begegnungen konnten die Burgstädter im fünften Satz für sich entscheiden. Mit vier weiteren Einzelsiegen durch Fabian Meier, Uli Eckert, Henrik Hörmann und Simon Tempelmeier baute man den Vorsprung auf ein komfortables 7:0 aus. Ersatzmann Achim Tempelmeier ließ dann zwar einen Zähler für die Gastgeber zu, Torsten Frohns und Uli Eckert machten, jeweils mit Fünfsatzsiegen, den Deckel zum 9:1 drauf. Damit hat die Vierte die Meisterschaft und den Aufstieg bei sechs Punkten Vorsprung auf den Zweiten sicher.
Die erste Damenmannschaft zog in ihren Begegnungen zwei Mal den Kürzeren. Beim Tabellenzweiten TV 1896 Langenaltheim kassierte man eine erwartete 2:8 Niederlage. Lediglich Alexandra Siegert und Karin Hausner gelang es, im Einzel einen Zähler beizusteuern. Bitterer war die 5:8 Heimniederlage gegen den SC 1904 Nürnberg II. Nach zwei Doppelniederlagen gelang es den Burgstädterinnen mit Einzelsiegen durch Alexandra Siegert und Silke Gegg das Spiel auszugleichen. Unentschieden verliefen anschließend die weiteren Partien. Karin Hausner und Melanie Pajnic bezwangen die Nummer vier der Gäste, Alexandra Siegert gewann das Spitzeneinzel, sodass es beim Stand von 5:5 in die abschließenden Begegnungen ging. Hier konnten die Burgstädterinnen überraschend keine Partie mehr für sich entscheiden, sodass nach der 5:8 Niederlage nach wie vor der Relegationsrang bekleidet wird.
Im wichtigen Duell gegen den Mitabstiegskonkurrenten SpVgg Weiboldshausen setze sich die zweite Damenmannschaft in der 3. Bezirksliga mit 8:4 durch. Wichtig war der gute Start mit zwei Doppelsiegen. Heike Kerner und Irmi Griebsch gelang im vorderen Paarkreuz jeweils ein Sieg gegen die Nummer zwei, hinten steuerte die derzeit in guter Form spielende Claudia Götz zwei Zähler bei, Kerstin Dirsch gewann im Duell der Vierer knapp in fünf Sätzen. Heike Kerner machte mit einem klaren Dreisatzsieg gegen die Nummer drei der SpVgg den 8:4 Erfolg perfekt, mit dem sich die Burgstädterinnen vorerst vom Relegationsrang lösen konnten.
Im Spitzenspiel der 1. Kreisliga musste die fünfte TV-Vertretung beim TV Eckersmühlen antreten. Nach den Doppeln lief man einem 1:2 Rückstand hinterher, der durch Niederlange von Julan Meier und Jens Dirsch bei einem gleichzeitigen Sieg durch Matthias Winkler auf 2:4 anwuchs. Drei Fünfsatzerfolge in Serie (Torsten Frohns, Stephan Wittmann und Max Winkler punkteten) bedeuten nach der ersten Einzelrunde dann doch eine 5:4 Führung für Hilpoltstein. Matthias Winkler musste zwar im Spitzeneinzel nach fünf Sätzen noch einen Zähler zulassen, aber vier souverän eingefahrene Zähler in Folge führten zum 9:5 Sieg, mit dem sich die Burgstädter an Eckersmühlen vorbeischoben und sich nun wohl bis Saisonende mit dem TSV Greding ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Spitzenplatz liefern werden.

