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TV beendet Saison nach einem 6:0 gegen Leiselheim auf Platz drei – Hilpoltsteins Bester sagt Servus

Hilpoltstein (HK) - Eine Ehrung zum Abschied von Andy Pereira, freier Eintritt für alle Kinder und Jugendliche sowie Rentner über 70 Jahre, dazu die Aussicht auf ein spannendes Match vor 250 Besuchern: Alles war angerichtet für ein stimmungsvolles Saisonfinale des TV Hilpoltstein auf und abseits der blauen Tische. Überschattet wurde der letzte Spieltag der 2. Tischtennis-Bundesliga jedoch von einem geradezu skandalösen Auftritt des TV Leiselheim, der mit einer besseren Hobbymannschaft antrat und die Partie mit 0:6 quasi abschenkte.

Mit einer Bilanz von 26:7 Siegen hatte der Kubaner Andy Pereira großen Anteil an der Hilpoltsteiner Erfolgsstory.

Doch das unwürdige Gebaren der Wormser Vorstädter kann den positiven Saisoneindruck der Hilpoltsteiner nicht trüben: „Wir hatten ein tolles Jahr und sind stolz auf den dritten Platz in der Endabrechnung“, freute sich Hilpoltsteins Abteilungsleiter Robert Nachtrab über das gute Abschneiden der Burgstädter. Beinahe wäre es sogar wieder die Vizemeisterschaft geworden, lediglich ein Punkt trennte den TV vom Zweiten Borussia Dortmund.

Kubaner Pereira geht in die Annalen des TV ein

Den größten Anteil am Erfolg hatte fraglos Andy Pereira. Der kubanische Nationalspieler brachte es auf eindrucksvolle 26:7 Siege – das ist die beste Bilanz im vorderen Paarkreuz, die je ein Spieler im gelb-schwarzen Trikot erreicht hat. Damit ist ihm ein Platz in den Annalen des TV Hilpoltstein von 1879 sicher.

Am Sonntag stand er letztmals an den blauen Tischen in der Stadthalle. Vorerst zumindest. Pereira geht nach Kuba zurück, wechselt aber nicht den Verein, so dass er dem TVH weiter zur Verfügung stehen wird. Einfach wird das aber nicht, denn Hilpoltstein muss sich terminlich mit Kubas Nationalteam koordinieren.

Doch bleiben wir in der Gegenwart und wenden uns dem sportlichen Teil der sonntäglichen Veranstaltung zu: Der Spielverlauf ist rasch erzählt. Das Hilpoltsteiner Quartett um Pereira, TV-Kapitän Alexander Flemming, Petr Fedotov sowie Eigengewächs Sebastian Hegenberger hatte keine Mühe. Aufsteiger Leiselheim, das mit drei Kreisklasse-Spielern antrat, schenkte die Partie quasi ab. Nach 60 peinlichen Minuten war der unwürdige Auftritt beendet. Eine Unsportlichkeit allererster Güte, die auch noch Methode hat.

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