Teammanager Uli Eckert war denn auch sehr zufrieden mit der Vorrunde, wollte er nach dem gelungenen Saisonstart doch zur Halbzeit unbedingt noch „alle Chancen auf die Tabellenspitze wahren“. Gänzlich zufrieden war er am Samstagabend in erster Linie mit seinem mittleren Paarkreuz mit Spielertrainer Tomek Kabacinski und Hannes Hörmann, der nach seinem Muskelfaserriss ein überraschendes Comeback feierte. Der Wahl-Münchner wusste dabei gleich auf der ganzen Linie zu überzeugen und ließ seinen beiden Kontrahen-ten Reindl und Taeffner keinen Satzgewinn. Dabei überzeugte das Ausnahmetalent nicht nur spielerisch, sondern bewies bei vier Verlängerungen auch ganz starke Nerven. Seinem Paarkreuzkollegen gelang mit zwei weiteren Siegen das Kunststück, die gesamte Vorrunde über ungeschlagen zu bleiben – eine prima Leistung des polnischen Aufschlagkünstlers.
Einen leichten Aufwärtstrend verzeichnete indes Frontmann Jaka Golavsek, der das oberpfälzische „Tischtennis-Denkmal“ Dinauer in einem kurzweiligen Duell mit 3:2 niederhielt. Im Spitzenspiel des Tages zog er gegen den Ungarischen Routinier Szappanos mit 1:3 den Kürzeren. Diesem hatte Youngster Sebastian Hegenberger in einem hochklassigen Duell auf Augenhöge lange Zeit die Stirn geboten und war am Ende mit dem knappsten aller Ergebnisse (9:11 im fünften Satz) unterlegen. Bitter für den trainingsfleißigen Vorhand-spezialisten, war doch kein Unterschied erkennbar zwischen den Kontrahenten. Gegen den cleveren Dinauer kam er dann in drei knappen Durchgängen nie so recht ins Spiel.
Weiter verlassen kann man sich in der Burgstadt auf die starken Doppel, deren wieder zwei gewonnen wurden: Golavsek/Hörmann hatten hier Reindl/Veit ebenso keinen Stich gelassen wie Kabacinski/Stumpf dem Duo Taeffner/Knaub, während Hegenberger/Danzer glatt unterlagen gegen Szappanos/Dinauer. Wieder einmal Licht und Schatten zeigte das hintere TV-Paarkreuz: zunächst war Manager Eckert unzufrieden mit den beiden Talenten Matthias Danzer und Johannes Stumpf, die im ersten Durchgang zwei nicht einkalkulierte 1:3-Pleiten gegen Knaub und Heller einstecken mussten.
Am Ende war aber dann auch Eckert voll des Lobes für seine beiden „Wahl-Schwabacher“ im Team, denn im zweiten Einzeldurchgang waren es Danzer und Stumpf, die mit zwei überzeugenden Auftritten den Sack zumachten gegen die gleichen Gegner und so für großen Jubel beim TV-Anhang sorgten.
TV Hilpoltstein II – TB Regenstauf 9:6


