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Rückrundenauftakt beim Tabellenschlusslicht

TT-Landesliga Nord-Ost: Vorbericht SV Weiherhof – TV Hilpoltstein II

(mu) – Nach fünf Wochen Winterpause greift die zweite Tischtennismannschaft des TV Hilpoltstein am Samstagabend um 19 Uhr wieder ins Geschehen ein: dann gastiert sie zum Rückrundenauftakt der Herren-Landesliga beim Tabellenschlusslicht SV Weiherhof. Oberstes Ziel ist es dabei, gut in die Rückserie zu starten, obgleich man gleich aus mehreren Gründen gewarnt sein dürfte vor den Fürther Vorstädtern: zum einen sind diese seit jeher als immens heimstark bekannt und haben viele Jahre lang mit Hilfe ihres lautstarken Publikums und tollem Teamgeist schon so manchen auf dem Papier spielstärkeren Gegner in die Schranken gewiesen. Zum anderen hat der heutige Gastgeber im Hinspiel ausgerechnet gegen Hilpoltstein ziemlich überraschend seinen bis heute einzigen Punktgewinn verbucht. Insbesondere überraschend war der Punktgewinn, da in diesem Spiel noch der danach in der Bundesligamannschaft fest gespielte Manuel Hoffmann noch mitwirken konnte.

Glücklicherweise ist der Neumarkter Schüler in den ersten Rückrundenspielen wieder spielberechtigt und möchte heute mit großem Einsatz dafür sorgen, dass man nicht wieder einen oder gar mehrere Punkte liegen lässt beim Ziel, in der Endabrechnung möglichst weit oben in der Tabelle zu landen. Diese Adjustierung des ursprünglichen Saisonziels „Klassenerhalt“ war von den Hilpoltsteiner Verantwortlichen nach der mit 11:7 Punkten ganz starken Hinserie vorgenommen worden.

Mit dem Abstieg wird man unter normalen Umständen gar nichts zu tun haben. Da zudem die drei Youngster Kutzner, Toth und Kupfer mit Riesenschritten in ihrer Entwicklung voranschreiten und sich beinahe wöchentlich verbessern, besteht Grund zur Hoffnung, dass man in der Rückrunde nicht schlechter aufgestellt ist als bisher. In der neuen Aufstellung wird der in der ersten Halbserie nach durchwachsenem Start so überragende Rainer Frisch an Hoffmanns Seite im Spitzenpaarkreuz agieren.

Das mittlere Paarkreuz wird von Teamnesthäkchen Marcel Kutzner und Materialexperte Tarik Mahroum gebildet. Nach seinen tollen Leistungen der Hinrunde ist Ferenc Toth auf Position fünf aufgerückt und wird immer dann in der Mitte antreten können, wenn Manuel Hoffmann nicht mitspielt. Wie in der Mitte gibt es auch hinten die Kombination aus Routine und Jugend – neben Toth wird Mannschaftsführer Tobias Mulack versuchen die TV-Haut möglichst teuer zu verkaufen.

Weiterhin fest zum Team gehört der hoch veranlagte, aber häufig noch zu ungestüme Rückhandkünstler Manuel Kupfer, den man laut Kapitän Mulack „bedenkenlos gegen jeden Gegner bringen“ kann. Er soll wie in der ersten Halbserie so viele Einsätze wie möglich erhalten, muss dabei aber „unbedingt konzentrierter, ruhiger und fokussierter am Tisch werden“ (Zitat von Tarik Mahroum).