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Reise mit Zuversicht ins Tischtennis-Mekka

Hilpoltstein (bb) – Wird es ein Schicksalsspiel? Die Verantwortlichen des Tischtennis-Zweitligisten TV Hilpoltstein sehen dem morgigen Auswärtsspiel beim noch punktlosen TTC Grenzau II mit Gelassenheit entgegen. Kapitän Alexander Möst rät deshalb auch zur Besonnenheit: „Die Saison ist noch lang, und es bleibt dabei – (fast) jeder kann jeden schlagen. Wir werden unsere Siege schon noch einfahren“.

Ein Sieg ist den glücklosen Mittelfranken bisher erst einmal gelungen. Ausgerechnet beim Aufsteiger DJK Stuttgart, der mit drei Unentschieden bei drei Favoriten die These des Kapitäns unterstrich, gewannen Bindhammer und Co klar mit 9:2. Ein gutes Omen, um auch in Grenzau erfolgreich zu sein?

Es kommt darauf an, in welcher Besetzung die Hessen antreten werden. Wenn die beiden Weltklasse-Akteure Tomas Pavelka (CZE) und Michikazu Tsuboguoni (JPN) gemeinsam an die Tische gehen, was bisher noch nicht der Fall war, wird’s schwer für die Gäste. Doch auch für diesen Fall sind die Hilpoltsteiner gerüstet: Nach der doch etwas überraschenden 7:9-Niederlage gegen Saarbrücken am letzten Wochenende waren eine Aussprache und „verschärftes Training“ angesetzt.

So gehen die TV-Verantwortlichen davon aus, dass nicht nur Alexander Flemming in Topform antritt, sondern auch die übrigen Akteure wissen, dass sie nur mit Kampfgeist, guter Vorbereitung und letztlich auch Erfolgen – am besten sogar zu Hause – ihre vielen Fans bei der Stange halten.

Viel Zuversicht ist also erneut im Gepäck, wenn sich der Spielerbus vom Autohaus Rothsee am Samstag auf die über 400 km lange Reise ins hessische Tischtennis-Mekka begibt, wo bereits über 20 mittelfränkische Fans, die im bekannten Zugbrücke-Hotel einen Lehrgang absolvieren, auf ihre Schützlinge warten. Ob sie am Ende Grund zur Freude haben, kann man am Samstagabend ab 19 Uhr unter www.tischtennis.de am Liveticker verfolgen.