Die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie hinterlassen Spuren im Leben, der Alltag des Leistungssports ist davon selbstverständlich nicht ausgenommen. Der mittlerweile 18-jährige Sebastian Hegenberger, der nach seinem Abschluss an der Realschule Rebdorf im September 2018 an das Leistungszentrum des Bayerischen Tischtennis-Verbands (BTTV) nach München wechselte, würde derzeit normalerweise im Internat in München leben, trainieren und die Partnerschule, die Fachoberschule (FOS) in Unterschleißheim, eine "Eliteschule des Sports", besuchen. Nun weilt er derzeit daheim bei seiner Familie in Pietenfeld. "Das Leistungszentrum des BTTV und die von uns genutzten Turnhallen in München, sind zurzeit - wie alle anderen Schulen - geschlossen", erzählt er in einem Telefonat. "Ich habe jetzt von der FOS aus Online-Unterricht und bekomme da meine Aufgaben. " Dies ist in seinem Fall auch bedeutsam, da er in diesem Jahr sein Fachabitur schreiben wird. Wann genau steht, wie so vieles derzeit, noch nicht fest. "Das ist für uns jetzt alles etwas ungewiss", berichtet Hegenbergers Mutter Isabella, "doch Sebastian sieht das alles noch ziemlich locker und macht sein Ding."


