TT-Landesliga Nord-Ost: Vorbericht TV Hilpoltstein II – ASV Burglengenfeld
(mu) – Heute Abend steigt in der Hilpoltsteiner Stadthalle das letzte Heimspiel der laufenden Landesliga-Saison: um 19 Uhr empfängt die zweite Tischtennismannschaft die zuletzt stark aufspielenden Gäste vom ASV Burglengenfeld an heimischen Platten.
Dabei sollten aufgrund der Tabellenkonstellation mit den Burgherren als Zweitem sowie den Oberpfälzer Gästen als Sechstem die Rollen eigentlich klar verteilt sein. Doch wie eng es zwischen beiden Teams mit hoher Wahrscheinlichkeit zugehen dürfte, dafür kann exemplarisch das Hinrundenspiel herangezogen werden – hier setzte sich die Truppe um Mannschaftsführer Uli Eckert haarscharf mit 9:6 durch. Zudem war damals Burglengenfeld – wie in allen Saisonspielen bis vor drei Wochen – noch nicht in Bestbesetzung angetreten: die äußerst spielstarke Nummer zwei, Oliver Pucher, hatte wegen einer schweren Knieverletzung einen Großteil der Saison verpasst. Mit einigen Siegen hat sich der Rückhandspezialist aber sofort überzeugend vorne zurückgemeldet. Neben dem mit Pucher an der Seiten von Markus Taeffner verstärkten vorderen Paarkreuz ist nun natürlich auch der Rest der Mannschaft deutlich spielstärker: Kapitän Maik Hollmann, normalerweise vorne ein fleißiger Punktesammler, ist in der Mitte ähnlich schwer zu schlagen wie der junge Benedikt Birner. Der wild angreifende Christian Kronenwetter, letzte Saison noch vorne am Start, stellt hinten ebenso eine große Hausnummer dar wie der nimmermüde Topspinkünstler Klaus Federholzner, zweifelsohne einer der fittesten Akteure der Liga.
Wie das TV-Sextett diesmal an den Start geht, war bei Redaktionsschluss noch etwas unklar, möglicherweise aber wieder in Bestbesetzung. Damit würde neben Topstar Jaka Golavsek der unter der Woche angeschlagene Rainer Frisch vorne antreten. In der Mitte will dann der noch ungeschlagene Florian Seitz seine Serie weiter ausbauen und Talent Alexander Christoph sich weiter stabilisieren. Hinten dürften die routinierten Tobias Mulack und Uli Eckert das machen, was sie am besten können: um jeden Ball kämpfen und versuchen, möglichst viele Zähler zu einem erfolgreichen Abschluss vor heimischem Publikum beizutragen.
Nach dem Heimspiel stehen noch die beiden schweren Auswärtshürden in Kümmersbruck sowie Neukirchen auf dem Programm.

