TV Hilpoltstein trotzt den Prognosen
Die Hilpoltsteiner, denen nach der Meisterschaft im Vorjahr und den Abgängen von Juan Perez und Petr Fedotov vielerorts ein harter Kampf um den Klassenerhalt, mindestens aber eine schwierige Saison prognostiziert wurde, haben mal wieder alle eines Besseren belehrt. Das erklärte Saisonziel „mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben“ (Abteilungsleiter Ulrich Eckert), ist nach einem guten Drittel der Saison fast schon erreicht.
Und auch, wenn alle Beteiligten ihren Anteil daran haben, ragen die beiden Lokalmatadore noch heraus. Die Rede ist vom Wahl-Franken Alexander Flemming, der den TV in seinem 17. Jahr anführt und Matthias Danzer, dem stärksten Spieler, den die Burgstädter jemals aus den eigenen Reihen hervorgebracht haben. Beginnen wir mit Flemming, dem „Grandseigneur“ des Teams. Der Mann scheint trotz seiner 38 Jahre sportlich kein Verfallsdatum zu kennen. „The flash“ spielt nach einer Leistungsdelle in der vergangenen Saison heuer wie zu seinen allerbesten Zeiten. Zuletzt überraschte er sich und seine zahlreichen Fans mit Siegen über einstige Angstgegner wie den Jülicher Robin Devos oder den Saarbrückener Dennis Klein. Das ist kaum zu fassen. Unter dem Strich steht eine Bilanz von 6:6, die ihm kaum jemand zugetraut hatte. Flemming geht auch im Jahre 2025 voran. Sportlich, menschlich und mental ist der Frontmann, Kapitän und Sportliche Leiter in Personalunion für das neu zusammengestellte Team unverzichtbar.


