Zum Hauptinhalt springen

Ist die 2. Tischtennis-Bundesliga beim TV Hilpoltstein noch finanzierbar?

Hilpoltstein (HK) - Die Wirtschaft kriselt, die Kassen sind klamm. Betroffen ist nicht zuletzt der Mittelstand. Ein schwieriges Umfeld, um Sponsoren-Gelder zu generieren für eine Nischensportart wie Tischtennis. Der Hilpoltsteiner Kurier unterhielt sich mit Robert Nachtrab (58), der seit 2011 zusammen mit Ulrich Eckert die Tischtennis-Abteilung des Zweitligisten TV Hilpoltstein leitet, über Etats und Einnahmen, Finanzen und Finanzierbarkeit der schnellsten Sportart der Welt auf Unterhaus-Niveau.

TV Hilpoltstein: 2. Bundesliga um jeden Preis? „Werden nichts Unvernünftiges machen“

Herr Nachtrab, lassen Sie uns zunächst einen Blick auf die kürzlich abgelaufene Zweitliga-Saison werfen. Der TV Hilpoltstein hat sein 20. Bundesligajahr als vierter beendet. Sind Sie damit zufrieden?

Robert Nachtrab: Auf jeden Fall. Wir wollten uns aus dem Abstiegskampf heraushalten. Das ist uns gelungen.

Vor einem Jahr hatten Sie auf den Bundesligaaufstieg verzichtet, unlängst tat der Nachbar TSV Windsbach das Gleiche. Den Ausschlag gab die Finanzierbarkeit. Wird der Aufstiegsverzicht zur Blaupause?

Nachtrab: Die TTBL ist für jeden Aufsteiger sehr aufwendig. Die strukturellen und finanziellen Anforderungen der TTBL sind ungleich höher als in der 2. Bundesliga.

Sie haben kürzlich die Verträge mit ihren Stammspielern Matthias Danzer, Alexander Flemming, Martin Buch Andersen und Jan Valenta verlängert. Ein zweitligatauglicher Führungs- beziehungsweise Backup-Spieler wie Hayato Miki ist nicht vorgesehen. Warum ist das so?

Nachtrab: Es sind vor allem finanzielle Gründe.

Weiterlesen auf donaukurier.de oder hier