TV Hilpoltstein: 2. Bundesliga um jeden Preis? „Werden nichts Unvernünftiges machen“
Herr Nachtrab, lassen Sie uns zunächst einen Blick auf die kürzlich abgelaufene Zweitliga-Saison werfen. Der TV Hilpoltstein hat sein 20. Bundesligajahr als vierter beendet. Sind Sie damit zufrieden?
Robert Nachtrab: Auf jeden Fall. Wir wollten uns aus dem Abstiegskampf heraushalten. Das ist uns gelungen.
Vor einem Jahr hatten Sie auf den Bundesligaaufstieg verzichtet, unlängst tat der Nachbar TSV Windsbach das Gleiche. Den Ausschlag gab die Finanzierbarkeit. Wird der Aufstiegsverzicht zur Blaupause?
Nachtrab: Die TTBL ist für jeden Aufsteiger sehr aufwendig. Die strukturellen und finanziellen Anforderungen der TTBL sind ungleich höher als in der 2. Bundesliga.
Sie haben kürzlich die Verträge mit ihren Stammspielern Matthias Danzer, Alexander Flemming, Martin Buch Andersen und Jan Valenta verlängert. Ein zweitligatauglicher Führungs- beziehungsweise Backup-Spieler wie Hayato Miki ist nicht vorgesehen. Warum ist das so?
Nachtrab: Es sind vor allem finanzielle Gründe.
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