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Hip II zu Gast beim TSV Lauf

Hilpoltstein (mu) – Nach ihren drei Siegen zum Rückrundenauftakt steht für die zweite Tischtennismannschaft des TV Hilpoltstein heute Abend die bislang eindeutig schwierigste Aufgabe der Rückserie auf dem Programm: um 19 Uhr gastiert sie beim heimstarken TSV Lauf – einem Gegner, der den Burgstädtern überhaupt nicht liegt.

Als Beleg dafür mag der äußerst knappe 9:7-Erfolg aus dem Hinspiel dienen, als Hilpoltstein sich nach durchwachsener Mannschafsleistung und einer Portion Glück knapp durchsetzen konnte. Ein weiterer Faktor, der für einen Tanz auf der Rasierklinge spricht, ist die Tatsache, dass sich Lauf im Vergleich zur Vorrunde noch einmal verstärkt hat. Zum einen tauschten die Spieler Hoffmann (neue Nummer zwei) und Godek (drei) die Plätze, wodurch sich Lauf sicher nicht verschlechtert hat. Zum anderen hat man Vogt, die glücklos agierende Nummer sechs, durch Abwehrspieler Kartal ersetzt.

Dieser war zwar in den vergangenen Jahren eher auf Bezirksebene im Einsatz, zählte aber zu Jugendzeiten zur Bayerischen Spitze und sammelte vor einigen Jahren, gerade volljährig geworden, schon Bayernligaerfahrung. Durch Kartal erhöht sich die Zahl der Materialspieler im Laufer Team auf drei, die anderen beiden sind die in der Mannschaft  vor ihm platzierten Gottschalk und Triebel. Letzterer wird die erwartet schwere Aufgabe für Rainer Frisch und Ferenc Toth werden. Gegen Triebel haben beide schließlich noch nie gewinnen können. Gleiches gilt für Tobias Mulack gegen Gottschalk, einen der unorthodoxesten Spieler im mittelfränkischen Tischtennissport. In den bisherigen Duellen hatte der Hilpoltsteiner Mannschaftskapitän meist nach gutem Start den Faden und die Lust verloren ob der rein destruktiven Spielanlage seines Gegners.

Wie sein Paarkreuzkollege Uli Eckert wird er aber auf jeden Fall den einen oder anderen Punkt gegen Gottschalk und den routinierten Godek beisteuern müssen, will die Mannschaft heute nicht frühzeitig ins Hintertreffen geraten im Kampf um den möglichen Aufstieg. Dass für einen Erfolg in Lauf vier Punkte des Paradepaarkreuzes Seibot/Hoffmann gegen die äußerst spielstarken Grabe und Hoffmann nötig sind, daran zweifelt in Hilpoltstein ohnehin keiner.