In dem hochkarätigen Wettkampf, bei dem insgesamt 31 Nationen in 53 Disziplinen ihre Champions ermittelten, zeigte Andy Pereira eine beeindruckende Leistung und setzte seine herausragende Form der Saison als bester Spieler der 2. Bundesliga nahtlos fort. "Andy Pereira avancierte im Turnierverlauf zum überragenden Akteur im Tischtennis", resümierte Robert Nachtrab, Abteilungsleiter Tischtennis beim TV Hilpoltstein, stolz. Besonders hervorzuheben ist sein 4:1-Sieg im Einzel-Finale gegen den Puerto Ricaner Brian Affandor, der immerhin auf Weltranglistenposition 70 notiert ist.
"Angesichts dessen, dass dies wahrscheinlich meine letzten zentralamerikanischen Meisterschaften sind, habe ich noch einmal alles gegeben und wollte eine Top Platzierung erreichen", erklärte der 33-jährige Pereira glücklich nach seinem Turniersieg, obwohl dieser körperlich und mental alles von ihm abverlangte. Während des dreiwöchigen Trainingslagers in China im Juni, in dem Pereira zusammen mit seinen Mannschaftskameraden täglich bis zu acht Stunden in der Trainingshalle und im Kraftraum verbrachte, kamen zwischendurch Zweifel auf, ob sich die ganze Mühe überhaupt lohnt. Doch spätestens mit dem verwandelten Championshipball unter dem begeisterten Applaus tausender Zuschauer waren alle Zweifel wie weggeblasen. "Ja, die harte Arbeit hat sich gelohnt", sagte der sympathische Linkshänder im Nachhinein. "Ich bin froh über den Turniersieg und freue mich nun darauf, mit meiner Familie zu entspannen und für eine Weile ohne Tischtennisschläger auszukommen", fügte der Kubaner hinzu. Dieser Sieg bedeute nicht nur ihm viel, sondern er widme diesen auch seinem Land und all den Menschen, die ihn in den letzten Jahren unterstützt haben. Hilpoltstein gehöre dabei ganz besonders dazu, betonte Pereira abschließend.



