Dass es für die gelb-schwarzen Nordrheinwestfalen heuer besser als in den vergangenen Spielzeiten läuft, liegt vor allen Dingen an der Verpflichtung des 21jährigen Dimirtije Levajac, der aus Saarbrücken nach Dortmund wechselte. 8:2-Einzelsiege in den bisherigen Spielen zeugen von einer starken Performance im vorderen Paarkreuz der hochkarätigen zweiten Bundesliga. Levajac' Paarkreuzkollege, der deutsche Ex-Nationalspieler Dennis Klein steht ihm dabei nur um wenig nach. Auch seine 5:5-Bilanz darf man nicht unterschätzen. Bereits in der letzten Spielzeit war Klein einer der stärksten Spieler und an einem guten Tag gehört er sicherlich zu den ganz Großen der Liga.
Ins hintere Paarkreuz gerutscht ist hingegen Erik Bottrof. Der extrovertrierte Sachse, seit vielen Jahren in Diensten des BVB und bekannt für seine "Rückhandpeitsche" aber auch für seine flotten Sprüche an und abseits der Platte, ist im hinteren Paarkreuz definitiv eine Bank. Lediglich der junge Linskhänder Kirill Fadeev an Position vier fällt derzeit beim Blick auf die Spielbilanzen etwas von seinen Vorderleuten ab. Mit nur 2 Siegen aus den bisherigen Spielen bleibt er sicher hinter seinen eigenen Erwartungen.
Flemming & Co müssen sich also mächtg strecken, wenn sie etwas Zählbares aus dem Spiel mitnehmen wollen. "In dieser Aufstellung ist Dortmund am Sonntag Favorit", stuft TV-Kapitän Flemming den Gegner ein. Doch Flemming weiß natürlich auch, dass bei einer guten Leistung alles möglich ist. "Wir kennen unsere Gegner natürlich gut und können als Underdog ohne Druck aufspielen. Genau das wollen wir ausnutzen. In der Vorsaison sprang in der Rückrunde ein überzeugender 6:3-Sieg für uns heraus.". Beachten müssen die Zuschauer, dass das Spiel am Sonntag zu ungewohnter Zeit bereits um 13 Uhr beginnt, da Levajac direkt nach dem Spiel zum Flughafen muss, um in der kommenden Woche bei einem internationalen Turnier an den Start gehen zu können. Es wird in jedem Fall wieder zu einem hochklassigen Spiel kommen, das Zuschauen vor Ort lohnt sich sicherlich.


