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Über vier Stunden gekämpft: So lief das Mammut-Match des TV Hilpoltstein in Hohenstein

Hilpoltstein (HK) - Das darf nicht wahr sein: In einem geradezu epischen Match über vier Stunden Dauer mussten sich die Tischtennis-Spieler des TV Hilpoltstein beim TTC Sachsenring Hohenstein-Ernstthal mit 4:6 geschlagen geben.

Dabei trug die Art und Weise, wie die Niederlage der Schwarz-Gelben zustande kam, fast schon tragische Züge. So steht der amtierende Meister nach zwei Spieltagen mit 0:4 Punkten am Tabellenende der 2. Tischtennis-Bundesliga. Sport kann manchmal grausam sein.

Sieben der zehn Begegnungen über fünf Sätze

„Was soll ich dazu sagen“, rang Kapitän Alexander Flemming nach der Begegnung, die das Zeug zum Klassiker hat und nun wahrlich keinen Verlierer verdient hatte, um Worte. Die Vorgabe nach dem verpatzten Auftakt in Mainz war klar: Gar nicht erst hinten rein kommen in einer Liga, die so ausgeglichen scheint wie nie zuvor. Dafür musste der TV Hilpoltstein einigen Widrigkeiten trotzen. Nicht zuletzt dem leidenschaftlichen Hohensteiner Publikum, das auch im Ausweichquartier in Limburg-Oberfrohna eine ähnliche Atmosphäre entfachte wie im klassischen Spiellokal, der „Grünen Hölle“.

Um gegen die 235 Zuschauer zu bestehen, war vor allem Kampf angesagt. Ein Modus, in dem sich die Hohensteiner bestens auskennen. Die Erzgebirgler, die in der vergangenen Saison lange wie die sicheren Absteiger ausgesehen hatten, legten in der Rückrunde eine famose Aufholjagd hin und konnten sich im letzten Moment auf den achten Platz retten.

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