Der Westerwälder Erstligist gehört zu den erfolgreichsten Tischtennisvereinen in Deutschland. In der „ewigen Bundesliga-Tabelle“ stehen sie hinter Rekordmeister Borussia Düsseldorf auf dem zweiten Platz, sechsmal waren sie deutscher Meister, viermal Pokalsieger, und 1987 gewann sie den Europapokal. In den letzten Jahren ging’s ein wenig bergab, doch das Tischtennis-Leistungszentrum blüht nach wie vor, der Ehrgeiz des Zugbrückevereins ist ungebrochen.
Nicht anders ist zu erklären, dass Meistertrainer Dirk Wagner – er wurde viermal deutscher Meister mit Borussia Düsseldorf – einen Weltklassemann wie den 22-jährigen Kasachen Kirill Gerassimenko verpflichten durfte. Mittlerweile hat sich der Olympia-Teilnehmer von Rio auf Platz 37 der Weltrangliste vorgespielt, er steht damit vor deutschen Nationalspielern wie Walther, Duda, Ort oder Qiu. Seine Duelle gegen Alexander Flemming oder Hilpoltsteins Shooting-Star David Reitspies dürften allein das Eintrittsgeld wert sein. Doch auch Mihai Bobocica (32), die Nr. 91 der Weltrangliste, und Anders Lind (19), die 119 der Weltrangliste, gehören zur erweiterten Weltspitze – ein richtiges Fest also für alle Freunde des Tischtennissports.



