Doch das Hilpoltsteiner Team um den quirrligen und auch in dieser Saison einmal mehr überzeugenden Alexander Flemming ist gewarnt. So holte Neckarsulm vor Wochenfrist gegen den Spitzenreiter aus Dortmund ein unerwartetes Unentschieden. Zugegeben, der Dortmunder BVB musste ohne seine etatmäßige Nummer eins, Dennis Klein, zwischen Neckar und Sulm antreten. Doch ein Lebenszeichen seitens der Neckarsulmer war es in jedem Fall.
„Wir werden uns selbstverständlich gut vorbereiten und konzentriert zu Werke gehen“, so Flemming im Vorfeld der Partie. Auch wenn das Hinrundenmatch mit 6:0 eine klare Angelegenheit für Hilpoltstein war, darf dies nicht darüber hinwegtäuschen, wie schnell im Tischtennis das Pendel auch zur anderen Seite ausschlagen kann. Julian Mohr an Position eins und der Russe Andrey Semenov an Position drei sind immer für Siege gut, während Qiu Liang und Josef Braun in dieser Saison zumindest ergebnistechnisch für Neckarsulm noch nicht überzeugen konnten. Trotz aller Widrigkeiten darf der TV sich darauf gefasst machen, dass Neckarsulm bis zuletzt alles in die Waagschale werfen und sich nicht kampflos ergeben wird.
Der TVH kann derzeit aus dem Vollen schöpfen und wird wieder in Bestbesetzung antreten, zumal Andy Pereira und Petr Fedotov die Reisestrapazen der Vorwoche gut abgelegt haben dürften. „Vielleicht ist es nochmal ein guter Zeitpunkt, in den Doppeln etwas anderes auszuprobieren, da wir in dieser Saison mit der Doppelbilanz noch nicht ganz zufrieden sein können“, so Hilpoltsteins Co-Abteilungsleiter Ulrich Eckert. „Wir wollen auf jeden Fall die Punkte mit nach Hause nehmen und werden keinesfalls den Fehler machen, den Gegner zu unterschätzen“, so Eckert weiter. Und bei einem Sieg könnte man sich sogar auf Tabellenrang drei der zweiten Bundesliga festigen. Für Interessierte gibt es am Sonntag ab 14 Uhr wieder alle Ergebnisse über den Liveticker.


