Wegweisendes Wochenende für Hilpoltsteiner Oberliga-Team

Hilpoltstein (mu) – Die zweite Herrenmannschaft des TV Hilpoltstein steht vor einem wegweisenden Wochenende: am Samstagabend um 19 Uhr gastiert sie zum Spitzenspiel beim Tabellenzweiten TSV Bad Königshofen II, der derzeit zwei Minuszähler weniger auf dem Konto hat als die Burgherren. Wenn man sich bis zum Ende die Chance zumindest auf den Relegationsrang offenhalten möchte, dann sind dafür nicht nur weitere Patzer der Konkurrenz wie den ebenfalls einen Maluspunkt weniger aufweisenden Etwashausenern nötig, sondern in erster Linie ein Auswärtssieg am Wochenende.

Dass dafür alle an ihre Grenzen oder sogar darüber hinaus gehen müssen, belegt ein Blick auf den namhaften Spielerkader sowie die Einzelbilanzen der oberfränkischen Erstligareserve eindrucksvoll: angeführt wird die Truppe von Christoph Schüller (6:2), der zur Bayerischen Spitze zählt, neben ihm ist Mahmoud Helmy (4:0) in der Rückrunde noch ungeschlagen. Ex-Zweitligaprofi Marcin Miczewski (7:1) ist in der Mitte schwer zu bezwingen, sicher noch schwerer als der junge Japaner Akito Itagaki (4:4). Am ehesten scheint man hinten verwundbar, wo meist die jungen Talente Leon Sick (2:4) und Lukas Schwarz (1:1) zum Einsatz kommmen.

Den TV Hilpoltstein plagen leider – wie so häufig in dieser Serie – einige Verletzungssorgen. So ist der Einsatz von Spielertrainer Tomek Kabaczinski (6:2 in der Mitte) höchst fraglich, der nur sehr schwer zu ersetzen ist. Immerhin hat sich sein Paarkreuzkollege Jaka Golavsek (5:1) in der Mitte deutlich stabilisiert, auf ganz hohem Niveau gilt dies für den jungen Frontmann Hannes Hörmann (7:1), an dessen Seite der ähnlich veranlagte Sebastian Hegenberger bei einigen unglücklichen Niederlagen (2:6) vorne noch Luft nach oben hat. Hinten setzt man v.a. auf Matthias Danzer (4:2), der sich zuletzt toll entwickelt hat. Noch Steigerungspotential besitzt hier der trainingsfleißige Johannes Stumpf (1:4).

Wie so häufig werden ganz sicher die Doppel eine entscheidende Rolle beim Ausgang der Begegnung spielen, in denen sich beide Teams in einer guten und offenen Position wähnen.

Auch die dritte Herrenmannschaft steht mit dem Kellerduell gegen Schlusslicht Niedernberg vor einem wegweisenden Wochenende: gelingt ein Sieg gegen die zwei Zähler weniger aufweisenden Unterfranken, rückt zumindest der Relegationsrang in greifbare Nähe. Bei einem Unentschieden hält man die Konkurrenz zumindest auf Distanz, nur verlieren darf man auf keinen Fall.

Die Burgstädter hoffen derweil, auf den erkälteten Frontmann Florian Seitz zurückgreifen zu können, der spielerisch kaum zu ersetzen ist. Dass es durch enorme mannschaftliche Geschlossenheit trotzdem klappen kann, haben die Burgherren allerdings gegen Hörstein schon einmal unter Beweis gestellt.

 

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