Wegbereiter für Hilpoltsteins Tischtennis-Märchen

Hilpoltstein (rhv) - Als Visionär gilt, wer Vorstellungen von der Zukunft entwickelt. Bernd Beringer hat in seinem Leben etliche berufliche, politische und sportliche Pläne mit der ihm eigenen Kreativität in die Tat umgesetzt. Beispielsweise als Textchef im Quelle-Konzern, als Hilpoltsteiner Bürgermeister oder als Lenker einer außergewöhnlich erfolgreichen Tischtennisabteilung. 1974 war Bernd Beringer erstmals in das Vereinstrikot des TV 1879 Hilpoltstein geschlüpft. Seitdem ist seine Liebe zum schnellen Spiel mit dem kleinen weißen Ball nie erkaltet.

Bernd Beringer mit Hans Wilhelm Gäb beim Final Four in Neu-Ulm.

Beruflich hatte der gebürtige Mannheimer eine Karriere hingelegt, die durchaus den Stempel des Außergewöhnlichen trägt: Vom Sport-Journalisten und späteren Textchef des Quelle-Konzerns zum 1. Bürgermeister seiner Heimatgemeinde Hilpoltstein. Im Fürther Stammhaus von Quelle zeichnete er für den legendären Quelle-Katalog mitverantwortlich, einem der Bestseller der deutschen Nachkriegsgeschichte.

Als ausgesprochen sozial eingestelltes Stadtoberhaupt legte er unter anderem den Grundstein für einen neuen Hilpoltsteiner Stadtteil, den der Volksmund flugs in "Beringers-Dorf" umbenannte. Zum Ausgleich für den stressigen Job im Konzern-Büro oder Rathaus-Zimmer griff Beringer nicht nur regelmäßig zum Tischtennis-Schläger, sondern kümmerte sich im Verein auch um die Nachwuchspflege und organisatorische Belange wie Marketing oder die Öffentlichkeitsarbeit. Außerdem legte er stets einen hohen Wert auf den guten Kontakt zu den Hilpoltsteiner Nachbarvereinen.

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