Vierte Herrenmannschaft vor dem Abstieg

(rn) – Die Tischtennissaison neigt sich dem Ende entgegen. Insbesondere für die vierte Herrenmannschaft ging es um die letzte Chance auf den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga. Nach einem 9:3 Sieg beim TSV Stein II keimte noch einmal Hoffnung auf, die aber Tags darauf nach einer deutlichen Niederlage beim SV 1970 Schalkhausen wieder dahin war. Die erste Damenmannschaft kassierte in Schwabach ebenfalls eine deutliche 8:2 Niederlage und auch die fünfte Herrenmannschaft konnte beim Spitzenreiter TV Thalmässing in der Bezirksliga nicht bestehen.

Für die vierte Herrenmannschaft zählten nur noch Siege. Beim TSV Stein II konnte man bis auf Max Winkler, für den sein in der Rückrunde nach Verletzungspause reaktivierter Vater Matthias aufschlug, und Andreas Kohlbrand, komplett antreten. Nach den Doppeln, in denen die Burgstädter ihre nominell stärkste Paarung Michael Kohlbrand / Anton Pajnic als Doppel zwei aufgestellt hatten, lag der TV mit 2:1 in Front. Neben Kohlbrand / Pajnic konnten auch Matthias Winkler und Eric Lorenz knapp in fünf Sätzen gewinnen. Eine überzeugende Leistung lieferten die TVler in den Einzeln ab. In der ersten Einzelrunde gewannen Matthias Winkler, Michael Kohlbrand, Robert Distler, Stephan Wittmann und Eric Lorenz ihre Partien. Lediglich Anton Pajnic hatte in der Verlängerung des Entscheidungssatzes das Nachsehen. Matthias Winkler musste noch einen Zähler der Steiner zulassen, aber Michael Kohlbrand und Anton Pajnic machten den Sack zum souveränen 9:3 Erfolg zu.

Am Tag darauf ging es zum SV 1970 Schalkhausen. Hier musste neben Max Winkler und Andreas Kohlbrand auch noch Matthias Winkler ersetzt werden – und dies war beim Ansbacher Ortsteil dann doch zu viel.  Schon nach den Doppeln, die allesamt verloren gingen, machte sich Ernüchterung im Hilpoltsteiner Lager breit. Auch in den Einzeln hatten die Burgstädter nicht viel entgegenzusetzen. Neben Oldie Michael Kohlbrand holte lediglich der Ersatzmann Johannes Moder einen Einzelsieg. Alle anderen Begegnungen blieben bei den Schalkhäusern. Nach dieser Niederlage bleiben die TVler mit 12:24 Punkten auf dem 10. Platz. Der Relegationsrang acht ist damit zwei Spieltage vor Schluss außer Reichweite, sodass der Abstieg aus der Bezirksoberliga wohl besiegelt sein dürfte.

Die erste Damenmannschaft musste zum Auswärtsspiel beim SC 04 Schwabach mit der angeschlagenen Karin Hausner antreten, die weder im Doppel noch im Einzel an den Tisch gehen konnte. Am Ende stand eine dennoch überraschend deutliche 2:8 Niederlage zu Buche. Lediglich Alexandra Siegert und Silke Gegg im Doppel sowie Alexandra Siegert in Ihrem ersten Einzel holten zählbares für den TV. Mit 16:12 Zählern stehen die Burgstädterinnen als Aufsteiger dennoch auf einem guten 4. Platz in der Bezirksoberliga.

Die fünfte Herrenmannschaft hatte in der Bezirksliga beim Tabellenführer TV Thalmässing anzutreten und lag schnell mit 0:6 in Rückstand, da nach den drei Doppeln auch Torsten Frohns, Johannes Moder und Jens Dirsch ihre Einzel abgeben mussten. Stephan Wittmann sorgte mit einem knappen Fünfsatzsieg für den ersten Zähler auf TV-Seite, aber nach der klaren Niederlage des Ersatzmanns Franz Gerner war der alte Abstand wiederhergestellt. Mit drei Siegen in Folge durch Thomas Döbler, Johannes Moder und Torsten Frohns keimte noch einmal etwas Hoffnung auf, aber das mittlere Paarkreuz unterlag abschließend in beiden Begegnungen, sodass man mit einer 4:9 Niederlage im Gepäck nach Hause fuhr. Mit 22:12 Punkten liegen die TVler damit nun auf Platz vier. Da drei Mannschaften einen Spieltag vor Schluss 11 Minuszähler aufweisen, dürfte der Relegationsplatz zwei nicht mehr zu erreichen sein, sodass aller Voraussicht im nächsten Jahr zwei TV-Teams in der Bezirksliga aufschlagen werden.

In der Bezirksklasse B konnte die sechste Herrenmannschaft wichtige Zähler im Aufstiegskampf einfahren. Nach einem 9:6 Sieg gegen die DJK Allersberg folgte ein Unentschieden beim TV 21 Büchenbach II. Mit 25:3 Punkten liegen die TVler zwei Zähler vor der DJK Obermässing II und sollten anhand des Restprogramms damit nicht mehr vom ersten Platz und dem damit verbundenen Aufstieg zu verdrängen sein.

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