Spektakuläres Duell ohne Sieger

Roth/Hilpoltstein (HK) - Es war ein episches Match, und mehr als das: Nach rund viereinhalb Stunden hat der TV Hilpoltstein der alten Dame Hertha BSC Berlin beim 5:5 einen Zähler abgetrotzt und sich ein ordentliches Punktepolster für den nahenden Winter zugelegt.

Alex Flemming

Bis auf weiteres sind die Burgstädter in sicheren Tabellengefilden der 2. Tischtennis-Bundesliga unterwegs. Ein Szenario, das vor wenigen Wochen kaum jemand für möglich gehalten hatte.

Wie kann das gehen? Man nehme vier höchst unterschiedliche Spielertypen. Rampensau Alexander Flemming, der jeden Punkt abfeiert, als wäre es der letzte. Linkshänder Andy Pereira, der mit seinem filigranen Tischtennis die Bälle so grandios verteilen kann. Petr Fedotov, der 23 Jahre junge Russe, der der Abteilung Attacke angehört und schließlich Aufschlagspezialist Hermann Mühlbach, dessen Analysen auch noch das kleinste Detail eines Matches ausloten. Dazu mit Hannes Hörmann ein junges, wildes Eigengewächs im Hintergrund. Das Mischverhältnis scheint zu stimmen.

Aber klar war auch, dass Berlin dem TV Hip alles abverlangen würde. Am Vortag hatten die Spieler aus der Bundeshauptstadt Fortuna Passau beim 6:1 regelrecht auseinander genommen. Hilpoltstein war also gewarnt. Hertha ist ein ganz dicker Brocken.

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