Mammutwochenende für Hilpoltsteiner Bundesligareserve

Hilpoltstein (mu) – Der zweiten Tischtennismannschaft des TV Hilpoltstein steht ein wahres Mammutwochenende mit gleich drei Duellen bevor: am Samstagnachmittag tritt sie zunächst beim FC Bayern München II an, ehe es zum TSV Gräfelfing weitergeht. Im dritten Spiel am Sonntagnachmittag empfängt sie schließlich die Gäste von Sparta Noris Nürnberg im Hilpoltsteiner Gymnasium.

Darius Kabacinski

Ausgerechnet bei diesen drei wichtigen Spielen gab es im Vorfeld einige Anzeichen, die darauf hindeuteten, dass möglicherweise Hannes Hörmann aufgrund einer Muskel-verletzung nicht an den Start gehen kann. Das wäre natürlich besonders bitter für die Burgherren, befand sich der junge Hilpoltsteiner doch sowohl auf Turnier- als auch Mannschaftsebene zuletzt in bestechender Form. Sollte das Ausnahmetalent tatsächlich ausfallen, müssen sich die TV-Verantwortlichen intensive Gedanken machen, wie sie seinen Ausfall kompensieren können.

Auf dem Papier könnten das erste und letzte Duell etwas leichter werden, zählen doch die Bayern sowie Nürnberg aktuell eher zu den Abstiegskandidaten. Der TSV Gräfelfing steht dagegen mit nur einem Minuszähler an der Tabellenspitze. In allen drei Begegnungen warten derweil gleich eine ganze Reihe namhafter Akteure auf die Burgherren.

Die Drittligareserve von Bayern München stellt mit dem 15jährigen Nico Longhino einen äußerst talentierten Spitzenspieler, der den TV-Youngstern bestens bekannt ist. Ihm zur Seite stehen die erfahrenen Sebastian Deutsch, Frederik Scholer, Wolfgang Köppel, Steffen Meister und Le Li, wobei nur Köppl in der Mitte auf ein positives Ergebnis kommt (5:1).

Gänzlich anders sehen die Einzelbilanzen von Klassenprimus Gräfelfing aus: Jonas Becker und Maximilian Heeg zählen mit jeweils 11:3 Siegen zu den Topcracks der Liga, Florian Schwalm (10:4) und Berthold Pilsl (6:6) gehören zu den Topleuten der Mitte. Hinten scheinen die Münchener noch am ehesten zu bezwingen: Daniel Bursian (6:5) und Dominik Faschin (4:7) konnten hier noch nicht ganz überzeugen.

Sparta Noris Nürnberg, vor zwei Jahren noch kurz vor dem Regionalligaaufstieg, hat in den vergangenen Jahren einen radikalen Umbruch eingeleitet. Dies hat zum einen zur Folge, dass man nun eher nach unten schielen muss (erst vier Zähler aus sieben Begegnungen). Zum anderen trägt die Verjüngungskur nun aber erste Früchte: so sind es ausgerechnet die Jungen Moritz Reichart (9:4 in der Mitte) und Sebastian Ott (9:2 hinten), die jeweils zu den Topakteuren in ihren Paarkreuzen zählen. Bei nahezu allen anderen Akteuren, allen voran Dr. Patrick Ulrich und Denis Emter vorne, besteht noch enorm viel Steigerungspotential.

In allen drei Begegnungen wird es darum gehen, an und über die eigenen Leistungsgrenzen zu gehen, wollen die Hilpoltsteiner auch nach diesem Wochenende noch zu den Topteams der Liga zählen. Umso mehr gilt dies natürlich, sollte Youngster Hörmann tatsächlich nicht zur Verfügung stehen.

 

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