Kampfgeist und Nervenstärke

Hilpoltstein (rhv) - 2. Tischtennis-Bundesliga zum Auslauf des Winters: Eine Woche nachdem der TV Hilpoltstein bei der 3:6-Heimniederlage gegen den damals Tabellenvorletzten FC Saarbrücken II schon ein wenig machtlos war, fertigte er den Tabellenzweiten FSV Mainz mit 6:2 ab. Der Sieg fiel nur deswegen nicht so deutlich wie beim 6:1 im Hinspiel aus, weil die Rangordnung bei der Zählweise berücksichtigt wird. So stand der Sieg der Mittelfranken durch das 3:2 von Alexander Flemming über Simon Berglund schon fest, doch das 2:3 von David Reitspies in der Spitzenbegegnung mit Nikhil Kumar, die kurz darauf beendet war, kam auch noch in die Wertung.

Alex Flemming

Das hohe Ergebnis ist nicht unbedingt Ausdruck totaler Hilpoltsteiner Überlegenheit, sondern unterstreicht den Kampfgeist und die Nervenstärke der Gäste. Von den sechs Begegnungen, die erst im fünften Satz entschieden wurden, gewann der TV vier. Dazu kamen zwei Vier-Satz-Siege. So kamen die Mittelfranken auf erstaunliche 22:16 Satzgewinne, obwohl sie im Ballverhältnis mit 344:353 knapp unterlegen waren. "Das war so eng, so knapp, so eine gute Leistung von beiden, das hätte auch andersrum ausgehen können", brachte es TV-Manager Bernd Beringer auf den Punkt.

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