Hip III mit Sieg und Niederlage zum Vorrundenabschluss

Hilpoltstein (mu) – Die dritte Herrenmannschaft des TV Hilpoltstein hat die Hinrunde mit einer Niederlage und einem Sieg ordentlich zu Ende gebracht: nach dem unglücklichen 4:9 am Freitag gegen Topfavorit TV Erlangen II konnte man beim TSV Lauf einen Tag später einen recht ungefährdeten Erfolg feiern.

Gegner Erlangen kam am Freitagabend in Bestbesetzung in die Burgstadt, mit Schaub, Bönold, Krause und Ritter gleich vier Akteuren mit langjähriger Oberligaerfahrung im Gepäck. In Bestbesetzung hätten die Burgherren sicherlich eine gute Chance auf einen Erfolg gehabt, doch mit Florian Seitz und Matthias Danzer musste man gleich zwei Topleute ersetzen, sodass man als klarer Außenseiter in die Begegnung ging.

Die rechts-links-Kombination Tobias Mulack/Leon Döbler mausert sich immer mehr zu Hilpoltsteins Topduo, was sie mit einem fehlerfreien Auftritt gegen die starken Schaub/Ritter einmal mehr unterstrich. Christoph/Meier unterlagen trotz prima Vorstellung 2:3 gegen Bönold/Krause, noch mehr schmerzte das unnötige 1:3 von Haubner/Tempelmeier gegen Schiebold/Gringmuth. In den Einzeln zeigte Frontmann Alexander Christoph einmal mehr seine aktuell herausragende Verfassung: dem starken und äußerst stabilen Fritjof Bönold ließ er in drei Durchgängen überhaupt keine Chance. Und auch gegen Aufschlagspezialist Sven Schaub hatte der Student nur wenig Mühe – am Ende standen ein toller 3:1-Erfolg und zwei Einzelzähler für den TV Hilpoltstein. An seiner Seite war erstmals Tobias Mulack zu finden, der nach vorne gerückt war. Gegen Schaub noch mit relativ wenig Chancen, steigerte sich der Vorhandspezialist gegen seinen früheren Coach Bönold enorm und hatte am Ende wirklich Pech: zwei „tödliche“ Netz- und Kantenbälle besorgten das 11:9 im letzten Satz. Mulacks 2:3 war dann auch irgendwie bezeichnend für den Auftritt der Dritten: denn nicht weniger als fünfmal hatte man sich in den Entscheidungssatz gekämpft – und dabei alle fünf Begegnungen verloren. Ebenfalls nur zwei Punkte fehlten dem jungen Simon Tempelmeier am Ende gegen Schiebold, nach zuvor verspielter 2:0-Satzführung. Neben dem erwähnten 2:3 im Eingangsdoppel hatten noch Christian Haubner und Fabian Meier gegen Schiebold bzw. Gringmuth jeweils mit 8:11 den Kürzeren gezogen. Den vierten Hilpoltsteiner Zähler hatte derweil Leon Döbler mit einem 3:1 über Ritter besorgt, der sich in den letzten Monaten prächtig entwickelt hat. Am Ende stand also ein relativ glattes 9:4 für Erlangen. Bei etwas mehr Glück und Entschlossenheit hätte man es aber noch deutlich enger gestalten können. Dennoch hatte man sich aufstellungsbedingt als klarer Außenseiter teuer verkauft.

Weiter gings am nächsten Tag beim TSV Lauf, der sich bislang eher nach unten in der Tabelle orientiert. Anders als in den Vorwochen konnte man endlich mal wieder 2:1 in Führung gehen. Christoph/Seitz hielten sich schadlos gegen Triebel/Pietrzak, Tempelmeier/Döbler siegten 3:1 gegen Breier/Runge, während Haubner/Tempelmeier A. 0:3 gegen Godek/Grabe unterlagen. Gegen das starke vordere Laufer Paarkreuz Grabe/Godek gelang lediglich Alexander Christoph ein Einzelsieg in fünf Sätzen gegen Godek. Ebenfalls über die Maximaldistanz war Florian Seitz diesem zuvor unterlegen. Gegen Grabe hatten die beiden TV-Cracks relativ wenig zu bestellen. Ganz stark und nicht zu bezwingen war man diesmal auf den Positionen vier bis sechs: gegen Triebel und Runge zeigte sich Blockspezialist Christian Haubner deutlich verbessert im Vergleich zum Vortag und zeigte wieder häufiger seine gewohnte Ballsicherheit. Für Tobias Mulack war diesmal Simon Tempelmeier in die Mitte gerückt, wo er seine bislang beste Saisonleistung ablieferte: gegen Triebel und Runge gab der trainingsfleißige Student nur einen Satz ab. Seit Wochen in Topform ist derweil Linkshänder Leon Döbler, der auch diesmal äußerst dominant auftrat und gegen Schmidt und Pietrzak ohne Satzverlust blieb. Am Ende stand ein verdientes 9:5 für die Burgherren, die damit die erste Saisonhälfte mit starken 13:5 Punkten wohl auf Rang drei beenden und sogar noch gute Chancen auf den Landesligaaufstieg haben. Wenn man bedenkt, dass man eher den Absturz in untere Tabellenregionen vermeiden wollte und permanent mit großen Aufstellungssorgen zu kämpfen hatte, dann ist das ein mehr als zufrieden stellendes Ergebnis.

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