Fränkisches Verfolgerduell in der Tischtennis-Regionalliga

Hilpoltstein (mu) – Nach vier Wochen Spielpause steht am Samstagabend ein weiteres Spitzenspiel an in der Tischtennis-Regionalliga der Herren: um 18.00 Uhr steigt in der Hilpoltsteiner Stadthalle das Spitzenspiel und mittelfränkische Derby zwischen der Hilpoltsteiner Zweiten und dem TSV Windsbach, der seinerzeit auf dem dritten Tabellenrang liegt.

Dabei trennen die beiden Teams, die nach dem unlängst vom TV-Express sensationell bezwungenen Topteam aus Jena die Spitzengruppe der Liga bilden, aktuell fünf Zähler. Bei vier noch ausstehenden Spieltagen könnten die Burgherren also mit einem Sieg schon jetzt Rang zwei sichern. Das ist natürlich eine Ausgangssituation, mit der keiner im TV-Umfeld vor Saisonbeginn rechnen konnte. TV-Manager Uli Eckert gibt sich gewohnt kämpferisch und „will diese Chance unbedingt gleich beim Schopfe packen und die Kontrahenten distanzieren.“

Um dieses Unterfangen erfolgreich zu gestalten, müssen sich die Burgstädter mit Sicherheit wieder strecken und an ihre Grenzen gehen. Auch das ist für Eckert „eigentlich Alltag in dieser so spielstarken Liga“. Windsbach stellt mit dem Südamerikaner Gaston Alto (14:2) einen der stärksten Cracks der ganzen Liga, der sich mit Hannes Hörmann und Frantisek Krcil sicherlich tolle Duelle liefern wird. Etwas negativ steht bislang Jan Urbanek, der mit seinen 7:11 Siegen allerdings nicht zu unterschätzen ist. Noch einen Tick stärker ist die Windsbacher Mitte einzuschätzen mit dem früheren Hilpoltsteiner Zweitligaakteur Petr Husik (13:5) und dem Nürnberger Tobias Ehret (9:7), die beide in der Rückserie bei starken 5:1 Siegen stehen.

Der langjährige Spartaner Denis Emter (6:6) und Kostadin Kostadinov (5:7) stehen in etwa ausgeglichen hinten, sind aber an guten Tagen ganz schwer zu bespielen. Komplettiert wird die Mannschaft vom Ur-Windsbacher Andreas Staudacher, der bislang auf einen Saisonerfolg in elf Duellen kommt.

Auch der TV Hilpoltstein stellt mit Krcil einen überragenden Frontmann (20:4), neben dem sich auch Ausnahmetalent Hannes Hörmann herausragend entwickelt hat (12:11). Sebastian Hegenberger (9:12) hat sich nach schwierigem Start deutlich stabilisiert in seinen Leistungen, Nesthäkchen Matthias Danzer spürt nach seinem „Durchmarsch“ hinten in der Mitte deutlich mehr Gegenwind, schwimmt sich dort jedoch auch Zug für Zug frei. Erfahrungsgemäß am stärksten ist der TV-Express hinten aufgestellt mit den beiden Routiniers Tomek Kabacinski (14:5) und David Palkovsky (15:1), die beide in der Rückserie noch eine weiße Weste tragen. Beide bilden auch ein überragendes Dreierdoppel mit bislang erst einer Niederlage. Ähnlich stark ist das Topduo Krcil/Hörmann, sodass man sich wieder einmal einen starken Start erhofft, der die Grundlage für einen erfolgreichen Heimauftritt bilden soll. Wenn dann am Ende des Abends die Sicherung von Rang zwei stehen sollte, dann wird nicht nur Uli Eckert sicher nichts dagegen haben.

 

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