"Die erste Liga wäre ein Traum"

Hilpoltstein/München (HK) - Die erhoffte Medaille bei den Jugend-Europameisterschaften im kroatischen Varazdin hat er nicht geholt.

Doch unzufrieden war Hannes Hörmann vom Tischtennis-Zweitligisten TV Hilpoltstein mit seinen Auftritten nach einer eineinhalb Jahre währenden Wettkampfpause keineswegs. Der Hilpoltsteiner Kurier unterhielt sich mit der 18-jährigen Nachwuchs-Hoffnung aus Röttenbach über sein bewegtes Leben im Corona-Sommer zwischen Trainingshalle, Lehrgängen, Urlaub und Vorbereitung für die neue Saison.

Herr Hörmann, Sie haben in den letzten eineinhalb Jahren abgesehen von einem Kurzauftritt in der Zweiten Bundesliga keinen Wettkampf mehr bestritten. Stattdessen nur Lehrgänge und Training, Training, Training. Wie war das für Sie?
Hannes Hörmann: Es war ebenso intensiv wie monoton. Ich habe bis zu zehn Stunden in der Halle verbracht.

Und wie ist es Ihnen nach der langen Wettkampf-Abstinenz in Kroatien gegangen?
Hörmann: An der Platte zu stehen und zu wissen, es geht um etwas, war schon ein ungewohntes Gefühl.

Und sportlich? Zur erhofften Medaille hat es nicht gereicht.
Hörmann: Das stimmt leider. Doch dafür, dass ich seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 kein Turnier mehr gespielt habe, bin ich mit meinem Abschneiden eigentlich ganz zufrieden. Die Auslosung war auch ein wenig unglücklich. Im Viertelfinale sind wir mit der Mannschaft gegen den Turnierfavorit und späteren Sieger Polen ausgeschieden. Auch im Doppel musste ich mich mit meinem Münchner Partner Tom Schweiger den späteren Siegern Kubik/Kulczycki unglücklich mit 2:3 beugen. Im Einzel war nach einer starken Qualifikation in der zweiten Runde Endstation.

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