Bayerisches Derby - das Spiel der Spiele. Rekordbesuch wird erwartet!

Hilpoltstein (bb) – Hilpoltsteins Tischtennis-Cracks können am kommenden Sonntag (14 Uhr, Stadthalle) das Abstiegsgespenst endgültig aus der Burgstadt vertreiben. Ein Sieg im prickelnden bayerischen Derby gegen den TTC Fortuna Passau, und der Klassenerhalt in der 2. Bundesliga dürfte endgültig gesichert sein. Ganz nebenbei peilt man sogar einen neuen Zuschauerrekord an. Der alte – 540 begeisterte Fans strömten in die Stadthalle – stammt vom 14. Februar 2016. Der Gegner damals hieß – Fortuna Passau.

Alex Flemming

Es knistert schon immer mächtig, wenn die beiden langjährigen Rivalen und Freunde aufeinander treffen. Diesmal könnte das Derby sogar ganz besonders spannend werden, denn es wird neben Neckarsulm einen zweiten Absteiger geben. Passau (15 Spiele/11:19 Punkte) liegt zwar nur einen Zähler hinter Hilpoltstein auf dem vorletzten Tabellenplatz, doch es hat das schlechteste Spielverhältnis (-18) aller vier noch in den Abstiegskampf verstrickten Mannschaften. Fulda (16/12:20/-13), Hilpoltstein (15/12:18/-5) und Hamm (16/13:19/-6) haben über das Spielverhältnis quasi einen Punkt mehr als die Niederbayern. Die aber haben, wie Hilpoltstein, noch dreimal die Chance zu punkten. Und die Gegner sind auch noch die größten Rivalen, man hat es also selbst in der Hand, das rettende Ufer zu erreichen.

Aktuelle Tabelle der 2. TT-Bundesliga

Am Samstag, 30. März, empfängt Passau den Tabellennachbarn Fulda, Hilpoltstein kann einen Tag später, am 31. März, den Sack endgültig zumachen: ein Punktgewinn im Heimspiel gegen Hamm würde reichen, um auch das letzte Quäntchen Unklarheit zu beseitigen.

Doch zuerst gilt die gesamte Aufmerksamkeit dem bayerischen Tischtennis-Derby. Die Vorbereitungen auf das „Spiel der Spiele“ laufen auf Hochtouren, Alex Flemming und Co bereiten sich im täglichen Training auf dieses vorentscheidende Match vor. Sowohl in der Küche als auch auf den Rängen macht man sich auf einen Massenansturm der Fans aus der gesamten Region Nürnberg und darüber hinaus gefasst, die Verantwortlichen hinter den Kulissen wollen so viele Stühle aufstellen wie noch nie – „die Halle soll beben“, appelliert Kapitän Flemming an die Freunde des Hilpoltsteiner Tischtennissports.

Bleibt zu hoffen, dass die Nerven ebenso gut halten wie bei den letzten Heimspiel-Siegen gegen Neckarsulm und Fulda. „Vor so einer Kulisse zu spielen, ist einzigartig“, postuliert der Kapitän seine Gefühle freimütig.

Eine weitere Vorschau folgt.

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