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Mit Leichtigkeit in die nächste Aufgabe

Hilpoltstein (fs) - Die Tischtennisspieler des TV Hilpoltstein gehen mit Leichtigkeit in ihre nächste Aufgabe. Am Sonntag um 14.00 Uhr heisst sie die Vertretung des TTC indeland Jülich in der Stadthalle willkommen. "Alles kann, nichts muss", zeigt sich Abteilungsleiter Robert Nachtrab im Vorfeld des Spieles dann auch sehr entspannt. Das kann er auch, denn sein Paradeteam steht mit 20:10 Punkten aktuell auf Tabellenrang zwei der 2. Bundesliga, der auch zum Aufstieg in die TTBL berechtigen würde. "Hätte uns jemand nach der Niederlage im ersten Saisonspiel in Mainz gesagt, dass wir drei Spieltage vor Saisonende auf diesem Tabellenplatz stehen, dann hätten wir ihn wohl für verrückt erklärt", so Nachtrab weiter.

Doch natürlich will der TV um Mannschaftskapitän Alex Flemming seine famosen Leistungen und die unglaubliche Serie von mittlerweile neun Spielen ohne Niederlage auch gegen den nordrhein-westfälischen Vertreter des Traditionsclubs aus Jülich fortsetzen. So könnte man vielleicht sogar Tabellenplatz zwei in der Schlussabrechnung einnehmen. "Das wäre dann der besten Tabellenplatz für den TV Hilpoltstein in seiner langen Bundesligazugehörigkeit", so Flemming. Ob dies gelingen wird, hängt auch von den Aufstellungen auf beiden Seiten ab. Während bei Hilpoltstein Nachwuchsmann Hannes Hörmann anstelle von Fedotov erneut zum Einsatz kommen wird, steht hinter dem Einsatz des gegnerischen Spitzenakteurs Robin Devos, seines Zeichens belgischer Nationalspieler und mit 24:6-Siegen die derzeit beste Nummer eins aller Zweitligateams, ein Fragezeichen. Eigentlich soll Devos bei einem internationalen Challenger-Turnier in Taiwan die belgischen Farben vertreten. Doch in diesen turbulenten Zeiten weiß man nie so recht. Ohne Devos würde es für die Jülicher mit dem Belgier Florian Cnudde und den Niederländern Ewot Oostwouder, Laurens Tromer und Kas von Ost ein schwieriges Unterfangen in Mittelfranken. Denn das Hilpoltsteiner Paradepaarkreuz Flemming und Pereira bilden in der Rückrunde mit das stärkste Paarkreuz der Liga. Zudem haben auch Hermann Mühlbach und Hannes Hörmann gezeigt, dass sie immer für Siege im hinteren Paarkreuz gut sind. "In jedem Fall ist es für uns gut, den jungen Spielern auch Einsätze in der zweiten Liga zu ermöglichen", so Co-Abteilungsleiter Uli Eckert. Er bemüht sich seit Jahren um die Fortschritte des regionalen Youngster-Trios Hörmann, Danzer und Hegenberger, die kontinuierlich für Furore sorgen.

Insofern dürfen sich die Hilpoltsteiner Fans auf ein kurzweiliges und hochklassiges Spiel am Sonntag freuen. Und für das Hilpoltsteiner Nervenkostüm ist es sicherlich auch von Vorteil, völlig ohne Abstiegssorgen und Druck einen tollen Tischtennisnachmittag zu verleben. Für Zuschauer gilt wieder die 2G-Regel, zudem können Interessierte das Spiel auch im Liveticker verfolgen.