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Letztes Match des Jahres ist besonders wichtig

Hilpoltstein (bb) – Es ist das letzte Spiel des Jahres – und es könnte zu einem der wichtigsten des Jahres werden: Die Tischtenniscracks des TV Hilpoltstein treten am Sonntag dort an, wo man gemeinhin singt und lacht. Die Faschingshochburg Mainz empfängt die Mittelfranken zum finalen Vorrunden-Match in der 2. Bundesliga. Wenn Bindhammer und Co danach noch lachen können, sind sie ihrem Ziel einen guten Schritt näher gekommen.


Dieses Ziel lautet immer noch: ein Platz unter den besten fünf Mannschaften dieser starken Zehner-Liga, um danach selbst entscheiden zu können, ob man den weiten Weg in die dann eingleisige 2. Liga gehen will. Denn wer`s nicht hinauf schafft, der steigt ab – in die neu geschaffene zweigeteilte 3. Bundesliga. Ob alle jetzigen Hilpoltsteiner Spieler – Teamchef Bernd Beringer spricht von seiner Traum-Mannschaft – auch eine Klasse tiefer noch an Bord wären, ist eher zu bezweifeln.


Ein Aufwärtstrend ist beim TV Hilpoltstein unverkennbar. Aus den letzten vier Spielen holten die Burgstädter sieben Punkte, lediglich beim 5:5 in Grünwettersbach vergab man – nach 5:1-Führung! – den naheliegenden vollen Punktgewinn. Dieser eine Punkt könnte den Mittelfranken in der Schlussbilanz fehlen, denn gerade im Tabellenmittelfeld geht es ganz eng zu. Weinheim, Fürstenfeldbruck und Passau haben vor dem letzten Vorrundenspieltag zehn Punkte, Grünwettersbach neun, Hilpoltstein acht, wobei die Rivalen an diesem Wochenende gegeneinander spielen und sich gegenseitig Punkte abknöpfen: Grünwettersbach muss in Passau antreten und Weinheim in Fürstenfeldbruck. Gut möglich, dass am Ende gar das Spielverhältnis entscheidet.


Der FSV Mainz 05 liegt einen Platz hinter Hilpoltstein und hat derzeit fünf Zähler auf dem Konto. Das Unentschieden beim Tabellenzweiten Bad Königshofen und der klare 6:2-Sieg am letzten Wochenende in Ottenau – da zitterte sich der TV zu Hause gerade noch zu einem 6:4 – zeigen, wozu die „Meenzer Jungs“ fähig sind. Besonders der erfahrene Ukrainer Stanislav Horshkov (5:9- Siege) hat schon gegen die Besten der Liga gewonnen. Auch sein Paarkreuz-Kollege Felipe Olivares, (5:11), häufig Trainingspartner von Alexander Flemming in Leipzig, beweist seinen Aufwärtstrend – sein jüngster Coup gegen den Grünwettersbacher Spitzenspieler Adam Robertson (11:5) hätte fast zur faustdicken Überraschung geführt: Mainz verlor nur deshalb 6:3, weil der erfolgreichste Spieler des Team, der Litauer Abwehrrecke Tomas Mikutis (8:4), gegen Grünwettersbachs Kapitän Rade Markovic knapp in fünf Sätzen verlor und „Local Hero“ Benjamin Bator (4:4) nicht mit von der Partie war.


Alexander Flemming (9:7), Nico Christ (4:9), Arne Hölter (6:4), Dennis Dickhardt (6:3) und Felix Bindhammer (0:3) müssen sich also gehörig anstrengen, um mit einem Erfolg in Mainz ein positives Punktekonto nach der Vorrunde (10:8) zu ergattern. Das allerdings läge im Rahmen der Zielsetzungen. Eine Niederlage würde die Chancen der Hilpoltsteiner auf einen Platz an der Sonne dagegen gehörig schmälern. Spielbeginn ist um 14 Uhr, das Match kann im Liveticker unter www.tvhiptt.de verfolgt werden.