Heimstärke als Markenzeichen
Wir schreiben den 7. September 2025: Nach einem viereinhalbstündigen Abnutzungskampf mussten sich die Hilpoltsteiner in der „Hölle von Hohenstein“ sehr unglücklich mit 4:6 geschlagen geben. Dabei waren nicht weniger als sieben von insgesamt zehn Partien über die volle Distanz von fünf Sätzen gegangen. Danach zierten die Burgstädter mit 0:4 Punkten das Tabellenende des Unterhauses. Doch sie behielten kühlen Kopf und haben mit fünf Spielen in Folge ohne Niederlage die passende Antwort gegeben.
Seither sind sie in sicheren Tabellenregionen unterwegs. Und das mit einer Mannschaft, der vielfach ein beinharter Abstiegskampf prognostiziert worden war. Doch Hilpoltstein hatte es mal wieder allen Kritikern gezeigt, und zwar mit einer unbeugsamen Mentalität und einer guten Chemie der Spieler untereinander. Denn Matthias Danzer, Alexander Flemming, Martin Buch Andersen und Jan Valenta schätzen sich auch abseits der blauen Tische. Dazu gesellt sich beim TV ein ausgesprochen familiäres Umfeld, das es auch einem in der Winterpause dazugekommen Akteur wie Hayato Miki leicht macht, sich einzufinden und entsprechende Leistungen zu erbringen. So wird Jahr für Jahr eine Atmosphäre kreiert, die gerade in der Stadthalle Berge versetzen kann. „Kaum eine Mannschaft kommt wirklich gerne hierher“, hatte Gianluca Walther – der „Alexander Flemming des 1. FC Köln“, wie es Hallensprecher Niklas Eckert treffend formulierte – bei seinem Gastspiel in der Stadthalle vor zwei Wochen zu Protokoll gegeben.
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