Als Saisonziel hatten sich die Burgstädter einen Podestplatz gesetzt doch die Konkurrenz ist stark und selbst ist man gesundheitlich geschwächt. Von den TTR Punkten her ist der Favorit der MTV Jever den die Hilpoltsteiner im letzten Jahr noch besiegen konnten doch zu den bekannten Spielern ist mit Nicolas Burgos eine Nummer 1 dazugekommen der noch deutlich mehr Punkte auf dem Papier hat als Sebastian Hegenberger und Hannes Hörmann.
Weiterer Favorit ist der letztjährige Dritte der TTC Weinheim aus Baden Württemberg mit Spitzenspieler Tom Eise. Auf beide Mannschaften kann man aber erst in einem möglichen Halbfinale treffen da sie in der Gruppe A sind. Die Hilpoltsteiner haben dafür mit Hertha BSC Berlin und dem westdeutschen Club Gievenbeck zwei Vertreter in ihrer Gruppe die auf eine fast identische TTR Punktzahl wie die Hilpoltsteiner kommen. Zum Auftakt trifft das Team gleich auf die Hauptstädter aus Berlin. Dann folgt der TTC Königstein aus Hessen bevor zum Abschluss vermutlich das entscheidende Spiel gegen Giebenbeck ansteht. Dann wird man sehen ob es zum Sprung ins Halbfinale am Sonntag reicht. Anfang der Woche waren noch alle zuversichtlich. Bis dahin hatte nur Sebastian Hegenberger der aufgrund Überlastung die letzten Wochen kürzer treten musste und mitten in der Mittleren Reife Prüfung steckt Probleme.
Jetzt folgt die Mittelohrentzündung die Hannes Hörmann nach den Anstrengungen beim Deutschen Tischtennisbund eingefangen hat und auch Matthias Danzer hat gesundheitliche Probleme. Dabei sollte gerade die Ausgeglichenheit des Teams der große Vorteil sein. Zwei Spitzenspieler mit Hegenberger/Hörmann und das beste hintere Paarkreuz mit Danzer/Stumpf. Sollte vorne gepunktet werden und Matthias Danzer wie im letzten Jahr ungeschlagen bleiben und Johannes Stumpf sein großes Potential mal konstant zum Einsatz bringen ist sicherlich eine Überraschung möglich. Ergänzt wird das Team von Elias Schlierf, der wie Hörmann und Danzer sogar noch Schüler spielen darf, und erstmals die große Bühne betritt und Luft der Deutschen Meisterschaft schnuppern soll. Er ist vor allem in der neuen Saison in der neu eingeführten Verbandsliga Nordwest Hoffnungsträger und Stammspieler. Zusammen mit Neuzugang Sebastian Bader aus Eckersmühlen, der mit 35:1 Siegen in der 2. Bezirksliga der überragende Spieler war, werden sie das hintere Paarkreuz bilden.


