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Hilpoltsteins Höhenflug bis zum Gipfel

Berlin (HK) – Der TV Hilpoltstein ist derzeit nicht zu bremsen: Mit 6:3 setzte er bei Hertha BSC Berlin in der geschichtsträchtigen Sporthalle an der Bernauer Straße seinen Höhenflug fort. Zwischen Havel, Spree und Dahme ritten die Hilpoltsteiner weiter auf der Erfolgswelle und übernahmen mit stolzen 7:3 Punkten die Tabellenspitze der 2. Tischtennis-Bundesliga. Die Hauptstadt war also einen Ausflug wert.

Hannes Hörmann

Doch die Dienstreise zur ältesten Mannschaft des Tischtennis-Unterhauses war alles andere als ein Kaffeekränzchen. Krisztian Nagy (33), Jakub Kosowski (40), Fedor Kurzmin (39) und Torben Wosik (49) mögen es zusammen auf stattliche 161 Jahre bringen. Mit Ball und Schläger verstehen die mit allen Wassern gewaschenen alten Herren der alten Dame Hertha BSC freilich noch immer bestens umzugehen.

Das gilt vor allem für Wosik, mit 49 Lenzen der Senior im Team. Dass der 69-fache Nationalspieler und EM-Zweite im Einzel von 2003 bei zwei von drei Berliner Punkten seine Hände im Spiel hatte, war sicherlich kein Zufall. Im Doppel, einer Disziplin, in der Routine eine besondere Rolle spielt, düpierte er an der Seite des Ungarn Krisztian Nagy die bislang so erfolgreiche Hilpoltsteiner Paarung Alexander Flemming/Hannes Hörmann mit 3:0. Und auch im Duell der Generationen gegen TV-Eigengewächs Hörmann (19) zeigte der silbergrau gewordene Berliner, dass er es noch immer kann. Wie der Linkshänder den Rhythmus bestimmen und die Bälle platzieren kann, ist eine Augenweide. Hörmann musste sich trotz heftiger Gegenwehr und Abwehr von insgesamt sechs Matchbällen in vier Sätzen geschlagen geben.

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