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Hält die Serie gegen den TSV Stein an?

Hilpoltstein (mu) – Nach abermals zweiwöchiger Spielpause wird es am Samstagnachmittag wieder ernst für die Bayernliga-Tischtennisspieler des TV Hilpoltstein. Um 17 Uhr empfängt man die mittelfränkischen Gäste vom TSV Stein in der Stadthalle.

Früher Jahre lang in der Oberliga und auch Regionalliga an den Platten, mussten die Nürnberger Vorstädter im zurückliegenden Jahrzehnt zahlreiche Leistungsträger gehen lassen und so die gesamte Mannschaft sukzessive umkrempeln. In der laufenden Saison stellt man eigentlich eine spielstarke und vielversprechende Mischung aus Jung und Alt. Dennoch liegt der heutige Gast etwas überraschend auf dem vorletzten Tabellenplatz und konnte bislang erst zwei Siege feiern.

Angeführt wird die Truppe vom früheren polnischen Spitzencrack Tomasz Kabaczinski, mit 16:2 Siegen einer der Top Fünf im vorderen Paarkreuz. Er war bis dato im Übrigen einer von nur zwei Akteuren, die Jaka Golavsek (18:2) in die Schranken weisen konnten. Dafür war der Pole im Hinspiel anschließend vom jungen Mohammad Hamie (19:2) derart deutlich in die Schranken gewiesen, dass die Zuschauer ihren Augen kaum trauten. Auch die Nummer zwei, der Weißrusse Mikalai Zrazhavets (6:4), gehört zu den besseren Akteuren vorne und steht zudem für spektakuläres Halbdistanz-Tischtennis. Die Hilpoltsteiner Fans dürfen sich auf vier ganz hochklassige Duelle mit dem Hilpoltsteiner Topduo Hamie/Golavsek freuen. In der Mitte zählt der inzwischen 17jährige Toni Matuka (7:11) immer noch zu den hoch veranlagten Nachwuchskräften, wartet aber noch immer auf den endgültigen Durchbruch. Ein ähnliches Ergebnis weist Ghennadi Mazur aus (6:10), der immer für eine Überraschung gut ist. Hier gehen die beiden Riesentalente Hannes Hörmann (15:3) und Sebastian Hegenberger (8:7) sicher nicht als krasse Außenseiter in die Duelle.

Mazurs Sohn und Mannschaftsführer Ilja Mazur (2:13) und die jungen Daniel Drobietz (2:6) sowie Aljosche Barynskyy (2:8) kämpfen hinten noch mit Anpassungsschwierigkeiten. Auch hier geht das Duo Tarik Mahroum (14:3)/Andreas Wechsler (6:7) als Favorit in die Begegnung.

Einen guten Doppelstart sowie mindestens ausgeglichene Ergebnisse im vorderen Paarkreuz vorausgesetzt, sollte am Samstag im 13. Saisonspiel der 13. Saisonsieg eingefahren werden können.