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„Gefühlte Niederlage“: Vier Hilpoltsteiner kommen gegen drei Saarbrücker nur zu einem 5:5

Hilpoltstein (HK) - Die sehnlich erhoffte Revanche ist ausgeblieben: Nach der 4:6-Vorrunden-Niederlage mussten sich die Tischtennisspieler des TV Hilpoltstein gegen den 1. FC Saarbrücken II, der mit nur drei Spielern antrat, mit einem 5:5-Unentschieden begnügen.

Petr Fedotov, hat seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert und spielt auch nächste Saison beim TV Hilpoltstein.

Immerhin konnten sie nach der „gefühlten Niederlage“ (TV-Abteilungsleiter Ulrich Eckert) den zweiten Tabellenplatz in der 2. Bundesliga behaupten. Lange hatte es sogar nach einem Sieg der Hilpoltsteiner ausgesehen. Ein Erfolg über die Saarländer, die die Liga mit höchst unterschiedlichen Aufstellungen drangsalieren, war zum Greifen nahe.

Seit Jahren hat Saarbrücken einen Pool an talentierten Nachwuchsspielern aus ganz Europa im Kader, was den exzellenten Trainingsbedingungen im Leistungszentrum des Deutschen Tischtennis-Bundes vor Ort geschuldet ist. Damit sind auch viele Verpflichtungen verbunden, wie etwa das Abstellen für Turniere. So kommen immer wieder andere Spieler in der 2. Bundesliga zum Einsatz, was zu erheblichen Wettbewerbsverzerrungen führt.

Leidtragende sind vor allem Mannschaften, die in den Abstiegskampf verwickelt sind. Gut, dass die Hilpoltsteiner davon nicht betroffen sind. Dennoch haben sie mit Saarbücken, das in der Vorrunde mit einer Top-Mannschaft beim 6:4 die Muskeln spielen ließ, noch eine Rechnung offen. Und die Chancen waren dieses Mal nicht schlecht: Der Japaner Hiromu Kobayashi, der tschechische Nationalspieler Tomas Polansky, der Belgier Olav Kosolosky und der Slowene Peter Hribar bildeten dieses Mal das Team. Nicht unbedingt Angst einflößend – und es kam noch besser: Da Polanksy an einer schmerzhaften Blockade im Schulter- und Nackenbereich laboriert, musste er seine beiden Einzel sowie das Doppel kampflos abgeben.

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