"Die Vorzeichen stehen gut, auch wenn das Spiel alles andere als ein Selbstläufer wird", gibt sich TV-Co-Abteilungsleiter Uli Eckert optimistisch im Vorfeld. Bereits im Vorjahr gab es im Vorrundenspiel ein hart umkämpftes Unentschieden, während man in der Rückrunde gegen die damals ersatzgeschwächten Berliner leichtes Spiel hatte. "Berlin hat in den bisherigen Spielen so manch einen Experten positiv überrascht und steht nach Siegen gegen Saarbrücken und Bad Hamm mit 4:2 sehr gut da", so Eckert weiter. Dabei vertrauen die Vertreter von der Spree mit Jakub Kosowski, Torben Wosik und Fedor Kuzmin auf den gleichen erfahrenen Spielerstamm wie in den Vorjahren. Lediglich der Ex-Hilpoltsteiner Philip Floritz hat die Hertha zum Saisonende verlassen und wird durch den Ungarn Krisztian Nagy, der vom Ligarivalen Borussia Dortmund ins vordere Paarkreuz an die Spree wechselte, bislang gut ersetzt.
"Wir kennen unseren Gegner und seine Spieler natürlich sehr gut und wissen, was da auf uns zukommt" äußert TV-Kapitän Alex Flemming, der aus der Favoritenrolle für die Burgstädter keinen Hehl macht. "Wenn wir gut spielen und mit voller Konzentration ans Werk gehen, dann sollte uns ein Sieg gelingen können", so Flemming weiter. Gute Gründe für den Optimismus lieferte er zuletzt selbst, als er gegen Lauren Devos einen überzeugenden 3:0-Sieg im Spiel gegen Jülich einfuhr. Ebenfalls Auftrieb dürfte auch Lokalmatador Hannes Hörmann haben, nach seinem starken Auftritt vor Wochenfrist, in dem er im entscheidenden Einzel gegen Berben das umjubelte Unentschieden gegen starke Jülicher sicherte. Lediglich Petr Fedotov und Andy Pereira konnten im Spiel gegen Jülich nicht an ihre besten Leistungen anknüpfen. Beide haderten nicht nur mit ihrer Leistung sondern auch mit den gewöhnungsbedürftigten Bedingungen in Jülich. "Irgendwie haben wir in Jülich nie so richtig in unser Spiel gefunden es hat sich einfach komisch angefühlt", berichtet die "kubanische Zauberhand" Andy Pereira kritisch. Doch mit bisland 5:3 Siegen steht er genau wie Petr Fedotov (5:2-Siege) hervorragend da.
Diese positive Bilanz gilt es im Aufeinandertreffen am Samstag in der Sporthalle an der Bernauer Straße zu bewahren bzw. weiter auszubauen.
Interessierte können das Spiel wie gewohnt über den Liveticker verfolgen, sofern ein Besuch in Berlin nicht möglich sein sollte.
Spielfrei an diesem Wochenende ist hingegen Hilpoltsteins Zweite. Die Regionalligavertretung greift erst wieder am 5.11. im Heimspiel gegen den MSV Hettstedt in das Spielgeschehen ein.


