Zum Hauptinhalt springen

Flemming & Co mit Optimismus zum Auswärtsspiel nach Jülich

Hilpoltstein (fs) - Nach dem starken Saisonauftakt mit zwei Siegen und einer knappen Niederlage geht das Hilpoltsteiner TT-Quartett selbstbewusst in das sonntägliche Zweitligaspiel beim TTC Jülich. "Wir wollen aus dem 500 km entfernten Jülich mindestens einen Punkt nach Hause mitnehmen, sonst bräuchten wir die weite Reise gar nicht antreten", gibt sich TV Kapitän Alex Flemming optimistisch. In den bisherigen Saisonspielen konnte der TV die Topleistungen der Vorsaison bestätigen und die starken Vertretungen aus Leiselheim und Bad Homburg besiegen. Zwar gab es gegen Saarbrücken eine 4:6-Niederlage, doch diese war aufgrund der erstklassigen Aufstellung der Saarländer und des engen Ergebnisses ebenfalls ein Stärkebeweis.

Andy Pereira

Jülich, das über eine lange Tischtennistradition in der ersten und zweiten Bundesliga verfügt, tritt seit jeher auch mit einigen Top-Spielern aus den räumlich nahe liegenen Nachbarländern an. So sind es gerade 20 km nach Holland und auch der Grenzübergang nach Belgien liegt nur in 30 km Entfernung. Kein Wunder, dass man sich auch für diese Spielzeit einige der stärksten Vertrteter der jeweiligen Länder sicherte.

Neben dem 28jährigen Robin Devos, aktueller belgischer Nationalspieler agiert nun erstmals auch sein Bruder Laurens (22 J) im vordern Paarkreuz. Der mehrfache und amtierende Paralympicsieger gehört wie sein Bruder zu den Topspielern im Spitzenpaarkreuz. Komplettiert wird die Vertretung aus dem Dreiländer-Eck vom starken Florian Cnudde (BEL), dem Holländer Kas von Oost sowie dem Nachwuchstalent Barry Berben(19 J/ NL).

"Es wird in jedem Fall ein Fight auf Augenhöhe und Jülich will sicher die derbe Rückrundenniederlage aus der Vorsaison wieder ausmerzen", schätzt TV Abteilungsleiter Robert Nachtrab das Spiel im Vorfeld ein. Damals schickte Hilpoltstein in Bestbesetzung die ersatgeschwächte Jülicher Vertretung mit der Höchststrafe von 6:0 auf den Heimweg. "Das wird sicherlich dieses mal nicht passieren, dafür sind sie einfach zu stark", so Nachtrab weiter.

Doch in Hilpoltstein geht man das Auswärtsspiel zwar ohne Druck aber doch konzentriert an. "Wir haben den Vorteil, dass wir in den Doppeln bereits gut aufeinander eingespielt sind. Ein guter Start würde uns auch gegen Jülich gut tun", untermauert Flemming einmal mehr die Bedeutung der Eingangsdoppel. Und da Andy Pereiera, Petr Fedotov und zuletzt auch Alex Flemming selbst an frühere Topleistungen anknüpften, braucht man selbst vor dem Traditionsclub Jülich keine Angst zu haben. Lediglich Hannes Hörmann agierte in den bisherigen Ligaspielen noch etwas unglücklich, was weniger an den eigenen Leistungen sondern vielmehr an der weiter gewachsenen Leistungsdichte der zweiten Bundesliga lag. Womöglich platzt auch bei ihm der Knoten in dieser Saison an diesem Wochenende. Zu wünschen wäre es ihm und dem Team.

Spiel und alle Ergebnisse auf dem Liveticker