Nach dem Husarenstück von Frickenhausen gelang dem TV Hilpoltstein der zweite Schwabenstreich. Durch das 9:3 bei der DJK Sportbund Stuttgart ist der Klassenerhalt in der zweiten Tischtennis-Bundesliga wohl nur noch Formsache.
Damit ist klar: Das Experiment, als einzige Mannschaft im Bundesliga-Tischtennis mit einer rein deutschen Mannschaft zu spielen, ist geglückt. Abgesehen von der Auftaktbegegnung in Grenzau, können die Burgstädter mit dem Verlauf der Saison sehr zufrieden sein. Die Neuzugänge Nico Christ und Dennis Dickhardt überzeugten auf der ganzen Linie, der dritte im Bunde, Benjamin Rösner, hat noch Luft nach oben.
Urgestein Felix Bindhammer scheint an die Form früherer Jahre anzuknüpfen und Alexander Flemming punktete, wenn es darauf ankam. Nur die Nummer sechs bereitet Kopfzerbrechen. Kapitän Alexander Möst wird nach seinem Einstieg ins Berufsleben den Anforderungen der Liga nicht mehr gerecht und Nachwuchsspieler Manuel Hoffmann ringt um Anschluss. Doch jetzt dürfen die Hilpoltsteiner erst einmal ausgelassen Fasching feiern.
(Bericht der Hilpoltsteiner Zeitung vom 19.2.2012)

