So wurde es dann auch bestenfalls in den Eingangsdoppeln richtig interessant und spannend: die wieder einmal gemeinsam aufgebotene Top-Paarung Hamie/Golavsek hatte hier keine Mühe beim glatten 3:0 gegen Bentz/Heindl. Nicht nötig war am Nebentisch das relativ glatte 0:3 von Hörmann/Wechsler gegen Mill/Rackelmann. Gar als „unnötig wie ein Kropf“ kann man das 2:3 von Hegenberger/Mahroum im Dreierdoppel nennen: gegen Späth/Kölle führte das TV-Duo schon mit 2:1, gab aber die letzten beiden Sätze noch knapp verloren.
Mohammad Hamie war seine Erkältung gegen Alexander Rackelmann zwar anzumerken, zu gut war seine Klasse aber dennoch – 3:0 für den jungen Libanesen. Jaka Golavsek hielt sich gegen Gäste-Kapitän Heiko Mill gewohnt schadlos und siegte zuverlässig mit 3:0. Das einzige TV-Einzel des Tages verlor ziemlich überraschend Youngster Hannes Hörmann, der möglicherweise aufgrund des langen Zweier-Turniers in Crailsheim am Vorabend etwas müde in die Partie gegen Routiner Helmut Spätz gegangen war. Nach zwei hoch gewonnenen Durchgängen riss beim Hilpoltsteiner Publikumsliebling auf einmal der Konzentrationsfaden – 3:2 für den Gast und 3:3 im Gesamtergebnis. Es folgten sechs mehr oder minder glatte Einzelsiege für die Burgherren, die so glatt mit 9:3 siegten. Bastian Hegenberger hielt Michael Bentz relativ glatt mit 3:1 nieder, noch deutlicher wurde es bei Tarik Mahroum (3:0 gegen Jörg Heindl). Einzig der noch an den Folgen einer Erkältung laborierende Neuzugang Andreas Wechsler musste in den Entscheidungssatz. Klasse, wie der sympathische wie trainingsfleißige Rechtshänder den Ausgleich zum 2:2 wettmachte und im fünften Satz nochmal eine Schippe drauf legte.
Hamies Duell mit Mill sowie die Begegnung Golavsek gegen Rackelmann verliefen relativ einseitig, beiden jungen Gäste-Akteuren war jeweils nur ein Satz vergönnt gegen das beste vordere Paarkreuz der Liga. Youngster Hannes Hörmann war es dann vorbehalten, mit Wut im Bauch über seine Eingangsschlappe den Sack zuzumachen mit einem ganz sicheren 3:0 über Michael Bentz.
Das TV-Sextett scheint die fünfwöchige Winterpause gut verkraftet zu haben, das hatten schon die Ergebnisse der TV-Teams bei den Vorbereitungsturnieren in Scheinfeld und Crailsheim angedeutet.


