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Die nächste Pokal-Überraschung?

Hilpoltstein (bb) – Zum dritten Mal hintereinander haben die Hilpoltsteiner Tischtennis-Asse ihre Vorrunden-Gruppe im DTTB-Pokal gewonnen und sich fürs Achtelfinale qualifiziert. Der Sieg beim TSV Bad Königshofen wiegt diesmal besonders schwer, denn der letztjährige Zweitliga-Meister war bei seinem „Heimspiel“ haushoher Favorit. Allerdings hatten Flemming und Co danach Los-Pech.

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Oder doch eher Glück? Ab jetzt läuft der Pokal-Wettbewerb unter der Regie der TTBL GmbH, also der selbständigen 1. Bundesliga. Die Auslosung fürs Achtelfinale ergab nicht, wie in den beiden Jahren zuvor, ein lukratives Heimspiel gegen einen Erstligisten, sondern eine Auswärtsbegegnung beim Zweitliga-Rivalen Borussia Dortmund. Die findet an diesem Sonntag um 14 Uhr in der Brügmann Sporthalle, Brügmannstraße 20, statt, ist aber auch am Liveticker unter tvhiptt.de zu verfolgen.

Sehr viele Zuschauer werden wohl nicht in die Dortmunder Halle kommen. Doch die Chancen, ins Viertelfinale vorzustoßen, sind für beide Mannschaften natürlich ungleich größer, als wenn sie gegen einen übermächtigen Erstligisten antreten müssten. So ist dem Sieger garantiert, dass er ins Viertelfinale vorstößt und Heimrecht gegen einen Erstligisten hat. Da lohnt es sich für die „Hipperer“ wahrlich, bestens vorbereitet zu den Borussen zu reisen und dort „bis aufs Messer“ zu fighten.

Zwar haben die Burgstädter in der letzten Saison gegen die Borussia im Pokal gewonnen (3:2) und auch das letzte Punktspiel siegreich bestritten, doch inzwischen hat sich die Mannschaft mit dem großen Namen erheblich verstärkt. Mit Adam Szudi, 20, und Bence Majoros, 19, sind zwei „junge Wilde“ zu den Westfalen gestoßen, die bei den bisherigen Siegen gegen Köln (6:4) und Grenzau II (6:3) voll überzeugt haben – Majaros blieb in beiden Partien sogar ungeschlagen. Und neben den beiden ungarischen Nationalspielern haben die Dortmunder ja auch noch ihr 2,04 Meter großes „Tischtennis-Genie“ Erik Bottroff, den besten deutschstämmigen Spieler der letzten Saison, sowie den vielfachen russischen Meister Evgeny Fadeev, 42, vorzuweisen – sie sind also klarer Favorit gegen den TV Hilpoltstein, der sich nicht verstärkt hat, sondern seiner Überraschungsmannschaft des Vorjahres vertraut.

Im Pokal wird im System der TTBL gespielt, also mit drei Spielern ohne Doppel, bis eine der Mannschaften drei Siege eingefahren hat – es wird also zu hochinteressanten Einzel-Duellen kommen. In seinen beiden bisherigen Punktspielen und bei der Pokal-Vorrunde hat sich der TV Hilpoltstein in glänzender Verfassung präsentiert und ist in der neuen Saison ebenso noch ungeschlagen wie die berühmte Borussia. Alex Flemming, Petr David, Nico Christ und Dennis Dickhardt fahren deshalb nicht ohne Zuversicht in die 475 km entfernte Fußball-Hochburg. Schwarz-Gelb gegen Schwarz-Gelb – and the winner is…Schwarz-Gelb.