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Doppelstart gegen vermeintlich schlagbare Gegner

Hilpoltstein (mu) – Nach zwei spielfreien Wochenenden wird es wieder richtig ernst für die Zweitvertretung des TV Hilpoltstein in der Tischtennis-Oberliga: nach den letzten beiden Pleiten gegen die Topteams aus München und Fürstenfeldbruck möchte sie sich gegen zwei vermeintlich schlagbare Gegner unbedingt wieder selbst in die Erfolgsspur bringen.

Jaka Golavsek

Dabei gastiert sie am Samstagabend beim TSV Gräfelfing, ehe am Sonntagnachmittag das Gastspiel beim TTC Passau II auf dem Programm steht. Beide Teams sind ähnlich durchwachsen wie die Burgherren (3:7 Punkte) in die Saison gestartet (jeweils 2:6) und sollten eigentlich auf Augenhöhe mit dem TV-Sextett sein. Eigentlich ja, wenn da nicht das ungeheure Verletzungspech der Mannen um Kapitän Andreas Wechsler wäre, das den Aufsteiger schon die ganze Saison begleitet: erst verletzte sich der erste Neuzugang Johannes Stumpf an der Schulter, jetzt scheint zu allem Überfluss auch noch Spitzenspieler Tomek Kabaczinski auszufallen, dessen Arm auch aufgrund der hohen Trainingsintensität größere Probleme zu bereiten scheint. So dürfte nicht nur der hoch veranlagte und seit kurzem 13 Jahre alte Matthias Danzer zu weiteren Einsätzen kommen, sondern wohl auch eine Portion Routine aus der dritten Mannschaft „eingekauft“ werden: Aufschlagkünstler Florian Seitz steht hier in den Startlöchern.

Gräfelfing war vor gut einem Jahrzehnt noch gefeierter Bundeligist und zeichnete jahrelang für hochklassige Duelle mit der ersten Mannschaft verantwortlich. An Nummer eins spielt inzwischen der junge Jonas Becker, an seiner Seite der langjährige Publikumsliebling Daniel Demleitner. Viel Routine stellt man in der Mitte mit Berthold Pilsl und Christopher Triep, komplettiert wird das Sextett von Ben Winter und Dominik Fasching. In Bestbesetzung dürfte die TV-Truppe eine gute Siegchance besitzen, ohne Kabacinski und Stumpf geht man sicher als klarer Außenseiter ins Duell.

Ähnliches dürfte für das Sonntagsspiel in Passau gelten. Dort spielt mit Martin Schauer ein Altbekannter und Ex-Bundesligaakteur an Position eins, gefolgt vom jungen Christoph Mader. Die Mitte bilden Christoph Frauendorfer und der Alt-Internationale Andreas Weikert. Sebastian Schröttner sowie der routinierte Torsten Schaller komplettieren die Mannschaft.

Auch wenn man vermeintlich geringe Chancen zu haben scheint, so gilt es doch dringend mal wieder Punkte einzufahren, will man sich nicht frühzeitig im Tabellenkeller einnisten. Eine geschlossene Mannschaftsleistung und er gute Teamgeist sollen schließlich dafür sorgen, den einen oder anderen Punkt nach Hilpoltstein mitzunehmen – und vielleicht spielen sogar die Akteure aus der dritten Mannschaft das Zünglein an der Wage?

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